www.hagenbach.de

Bürger-Service
Portrait
Geschichte
Vereine
Markt Wiesentheid
Veranstaltungen
Gastronomie
Stadtbücherei
Bildergalerie
Gemeinschaftsprojekt Bühne an der Grillhütte

dummy

Die Hagenbacher Grillhütte hat eine neue Bühne

Die 1988 erbaute Hagenbacher Grillhütte erfreute sich bislang großer Beliebtheit, denn sie wurde und wird von vielen Hagenbacher Vereinen zur Ausrichtung von Festen genutzt. Doch auch Firmen- oder private Grillfeiern werden auf dem Gelände ausgerichtet. An Grenzen stieß man in der Vergangenheit allenfalls bei musikalischen Darbietungen, doch man wusste sich zu arrangieren: Chöre standen auf dem Rasen unter freiem Himmel und Bands wurden in kleinen Zelten neben dem Eingang untergebracht. Doch Anfang des Jahres entstand ein neuer Anlauf, die nicht mehr ganz neue Idee einer Bühne an der Grillhütte endlich zu verwirklichen. Vereine waren schnell gefunden, denn der Arbeitergesangverein, die Gesangvereine Frohsinn und Liederkranz, der Verein für Volksmusik und Brauchtum, der Musikverein Rheingold und der Angelsportverein erklärten sich spontan zur Mitarbeit bereit. Die Stadt stellte 10.000 € bereit und die Firmen Braun & Derreth, Hutter, Glaser sowie die Metzgerei Kropp unterstützten das Vorhaben. Am Dienstag nach dem Fischerfest wurde das Bauwerk abgesteckt und 37 Tage später stand „Polier“ Wilfried Schenk auf der fertigen Bühne und verlas Stadtbürgermeister Franz Xaver Scherrer sowie den anwesenden Helfern den Richtspruch (Fotos 1 und 2). Wilfried Schenks Enkel Adrian hinterließ übrigens seinen Handabdruck im Beton des Köcherfundaments der Dachkonstruktion.

Die Vereine stellten zwar viele engagierte Helfer, die insbesondere an den fünf Samstagen zum Einsatz kamen, doch das Bauwerk geht im Wesentlich auf die Arbeit von Wilfried Schenk, Werner Betsch und Paul Paschke zurück, die auch an den Wochentagen zwischen den gut besuchten Samstagen die Arbeiten voranbrachten. Herbert Reiter zeichnete im Übrigen für die Elektroinstallationen verantwortlich. Wilfried Schenk, gelernter Maurer, absolvierte von 1967 bis 1969 das Technikum und wirkte von 1969 bis Ende Juni 2010 als Hoch- und Tiefbautechniker rund 41 Jahre lang in Bau- und Projektleitung, bis er gewissermaßen übergangslos die Leitung der Arbeiten an der Grillhütte übernahm.

Am Samstag, den 15. August 2010, also zwei Tage nach dem Richtfest, weihten die „Hot Cajun Band“ und „Nora’s Back“ das Bauwerk mit einem zündenden Open Air-Konzert ein. Am darauffolgenden Sonntag fand die offizielle Übergabe der Bühne durch Stadtbürgermeister Franz Xaver Scherrer statt. Das musikalische Rahmenprogramm bildeten hierbei das Dr. Blue Trio, die Hagenbacher „Very Young Voices“, die „Young Voices“, die „Choralle“ aus Berg, der Gesangverein „Liederkranz“  sowie der Musikverein „Rheingold“ aus Hagenbach, der am kommenden Wochenende (21. und 22. August) ebenfalls an der Grillhütte sein Sommerfest ausrichtet.

Es wird noch ein paar Tage dauern, bis die Baunarben im Gelände vollends verschwunden sein werden und die Bühne so in das Grün des Platzes integriert sein wird, als hätte sie schon immer da gestanden. Die Dachkonstruktion ist, wie Foto 3 zeigt, durchaus geeignet, das Ensemble mit moderner Bühnenbeleuchtung auszuleuchten und echte Open Air-Konzertstimmung aufkommen zu lassen. Das musikalische Veranstaltungspotenzial Hagenbachs jedenfalls wurde durch die Bühne als Pendent zum eher klassischen zu nennenden Habsburgsaal des hochmodernen Kulturzentrums am Stadtrand immens gesteigert.

Wilfried Schenk verliest den Richtspruch
12. August: Wilfried Schenk verliest den Richtspruch, Werner Betsch und Paul Paschke assistieren und Enkel Adrian lauscht

Die Helfer sowie Franz Xaver Scherrer
12. August: Die komplette Szenerie mit Akteuren und Gästen

Die Hot Cajun Band in Aktion
14. August: Die Hot Cajun Band in Aktion (Foto Achim Betsch)

dummy

Dokumentation des Bühnenbaus

dummy
Dei folgenden Fotos dokumentieren die Entstehung der Bühne im Sommer 2010


6. Juli: "Polier" Wilfried Schenk und drei Assistenten beim Abstecken der Bühne am Abend nach dem Fischerfest.

Werner Betsch bewegte die Massen
10. Juli: Werner Betsch bewegte die Massen.

Die erste Schicht wird gerüttelt.
10. Juli: Die erste Schicht wird fertig gerüttelt, wähend das Thermometer sich dem Tagesmaximum von 37 Grad nähert.

Michael Hutter spendierte eine Brotzeit.
10. Juli: Der erste Einsatztag geht bei einer Brotzeit zuende.

Die zweite Schotterschicht
13. Juli: Die zweite Schotterschicht harrt der Verteilung und Verdichtung. Die grauen Röhren sind übrigens sogenannte
Köcherfundamente und werden später dem Bühnendach einen sicheren Halt gewähren.

Die meisten Randsteine sind gesetzt.
16. Juli: Die meisten Randsteine sind gesetzt.

Die Böschung wird angeschüttet.
17. Juli: Die Böschung wird angeschüttet.

Die Böschung wird verteilt und verdichtet.
17. Juli: Die Böschung wird verteilt und verdichtet. Kommende Woche wird darauf noch eine Schicht Mutterboden verteilt werden.

Eine Ladung Schotter wurde angeliefert.
19. Juli: Eine neue Ladung Schotter wurde angeliefert.

Der gestrige Schotter ist verdichtet, neuer Sand liegt da, die Stufen sind geschottert.
20. Juli: Der gestrige Schotter ist verdichtet, neuer Sand liegt da, die Stufen sind geschottert.

Alle Randsteine sind gesetzt, die Köcherfundamente ausbetoniert und der Treppenunterbau nimmt Form an.
21. Juli: Alle Randsteine sind gesetzt, die Köcherfundamente ausbetoniert und der Treppenunterbau nimmt Form an.

Die Steine werden verlegt ...
24. Juli: Die Steine werden verlegt ...

... und gerüttelt. Stimmt's noch, Werner?
24. Juli: ... und gerüttelt. "Stimmt's noch, Werner?"

Es wird!
31. Juli: Es wird!

Wer schafft, muss auch gelegentlich 'was essen.
31. Juli: Für die Wildsau, die sich heute Morgen an die Grillhütte verlaufen hatte, fand sich auch eine Verwendung: Haut rein, Jungs!


7. August: Die Fundamente für das Bühnendach sind fertig, der Verteilerkasten ist montiert.

Bühne fertig? Ein neues Loch muss her
7. August: Die Bühne ist fast fertig und die Mannschaft prächtig im Training: Da muss dringend ein neues Loch her!

Wir werden Sie weiter auf dem Laufenden halten.

Ihre Redaktion