Dieses Frühjahr war klimatisch wirklich nicht besonders günstig für die Flora und Fauna. Dazu kam noch der Nachtfrost nach den Eisheiligen. Meine Frau und ich hatten schon Bedenken, ob die Schmetterlingswelt in Hagenbach nicht darunter leiden könnte. Tatsächlich zählten wir in den ersten Monaten im Vergleich zum Vorjahr nur halb so viele Tiere, aber trotzdem fast dieselbe Anzahl an Arten. Mit Geduld und etwas höheren Temperaturen kamen wir schließlich doch noch zum Erfolg. Die Bilanz zum Jahresende sah gar nicht so schlecht aus. Unser Nachtspaziergang durch Hagenbach brachte für 2013 immerhin 657 Arten. Außerdem veranstalteten wir zusammen mit ein paar Kollegen aus dem Arbeitskreis Entomologie etwa 1 km vom Hagenbacher Stadtrand entfernt mehrere Lichtfangnächte.

Bei einem solchen Lichtfangtreffen im Juli 2013 am Rande des Bienwaldes durften wir etwas ganz Besonderes erleben. Der Anflug war so gut, dass am Leuchtturm hunderte Tiere flatterten. Sie saßen auf der Kamera, auf dem Kopf und überall an den Kleidern. Man wurde richtig umschwärmt. Wir konnten zwischen 22.00 und 01.30 Uhr tatsächlich 178 Arten bestimmen. Ernst Blum, ein langjähriger Schmetterlingskenner, hat diese Nacht schon mit tropischen Eindrücken verglichen.

Alle gesammelten Funddaten wurden statistisch ausgewertet. Im Internet kann sich jeder die Verteilung der einzelnen Arten in Rheinland-Pfalz auf einer Karte anschauen. http://www.schmetterlinge-rlp.de Die Karte zeigt auch, dass im Bereich um Hagenbach bis jetzt 1024 Schmetterlingsarten gefunden wurden.

Diagramm Operophtera brumata Gegen Jahresende gab es noch eine Überraschung. Von November bis Dezember sahen wir in manchen Nächten mehr Schmetterlinge als im Sommer. Schuld daran war der Kleine Frostspanner (Operophtera brumata). Am 21. November zählten wir in einer einzigen Nacht 529 Kleine Frostspanner. Insgesamt kamen wir bis zum Jahresende auf 2196 Tiere nur von dieser einen Art. Leider können die Raupen von Operophtera brumata Schäden an Obstbäumen verursachen. Eine einfache Methode zur Bekämpfung dürften Leimringe sein, die man im November anbringt. Daran bleiben die flugunfähigen Weibchen kleben. Da allerdings schon schwangere Weibchen die Eier direkt an den Leimring legen könnten, sollte er Mitte Januar entfernt und vernichtet werden. Der Erfolg dürfte sich schon im darauffolgenden Jahr bemerkbar machen. Bei so vielen Tieren wie in diesem Jahr, könnte ein Eingriff in die Natur für den Obstbau ausnahmsweise sogar sinnvoll sein. Die Raupen bemerkt man etwa ab Mai an den Blättern, Blüten und Fruchtständen der Obstbäume.

Zu unserer Freude durften wir auch ein paar seltenere Arten visuell genießen. Mitten in den Rosen erspähten wir einen kleinen Eulenfalter. Es war tatsächlich Eublemma parva (siehe Foto). Diese südeuropäische Art wurde seit 1968 in Rheinland-Pfalz nicht mehr gefunden. Die Begeisterung war groß!

Vom Hagenbacher Wiederfund der als verschollen gewerteten Pappelglucke (Gastropacha populifolia) habe ich letztes Jahr schon berichtet. Erstaunlicherweise entdeckten wir sie am 27. August 2013 ein zweites Mal fast am selben Platz wie im Vorjahr. Kurz danach wurde sie auch von Kollegen an zwei anderen Orten in der Rheinebene gefunden, so dass ein Aussterben dieser seltenen Art in Rheinland-Pfalz zurzeit kaum noch zu befürchten ist.

Die Schmetterlingssuche ist uns auch dieses Jahr nicht langweilig geworden, man findet immer wieder neue Arten, auf die man schon lange gewartet hat. Mit ein wenig Glück gelingen ab und zu sogar schöne Fotos. Die Natur kann so manches Erlebnis bieten, auch mitten in einer Ortschaft.

Dieter Kremb


Spannweiten der fotografierten Falter:

Atethmia centrago 32-36 mm
Atolmis rubricollis 25-35 mm
Cilix glaucata 18-22 mm
Comibaena bajularia 30-36 mm
Cosmorhoe ocellata 27-31 mm
Cossus cossus 68-96 mm
Deilephila elpenor 45-60 mm
Drepana falcataria 35-40 mm
Erannis defoliaria Weibchen flügellos
Eublemma parva 14-16 mm
Eupithecia succenturiata 23-28 mm
Falcaria lacertinaria 29-37 mm
Gastropacha populifolia 50-80 mm
Monopis monachella 12-20 mm
Oecophora bractella 12-16 mm
Papilio machaon (Schwalbenschwanz) 50-80 mm
Rhyacionia buoliana 16-24 mm
Teleiodes luculella 11-12 mm
Udea ferrugalis 18-22 mm
Xanthia citrago 28-35 mm


Reihe 1: Atethmia centrago Atolmis rubricollis Cilix glaucata
Reihe 2: Comibaena bajularia Cosmorhoe ocellata Cossus cossus
Reihe 3: Deilephila elpenor Drepana falcataria Erannis defoliaria Weibchen
Reihe 4: Eublemma parva Eupithecia succenturiata Falcaria lacertinaria
Reihe 5: Gastropacha populifolia Monopis monachella Oecophora bractella
Reihe 6: Papilio machaon Rhyacionia buoliana Teleiodes luculella
Reihe 7: Udea ferrugalis Xanthia citrago  


Atethmia centrago Atolmis rubricollis Cilix glaucata

Comibaena bajularia Cosmorhoe ocellata Cossus cossus

Deilephila elpenor Drepana falcataria Erannis defoliaria Weibchen

Eublemma parva Eupithecia succenturiata Falcaria lacertinaria

Gastropacha populifoli Monopis monachella Oecophora bractella

Papilio machaon Rhyacionia buoliana Teleiodes luculella

Udea ferrugalis Xanthia citrago

NachtfalterObwohl 2012 kein besonders gutes Schmetterlingsjahr war, sind meiner Frau und mir bei unseren nächtlichen Spaziergängen durch Hagenbach einige wichtige Funde für die Naturdokumentation Rheinland-Pfalz gelungen. Im Quadrant von Hagenbach sind nun 834 Arten erfasst. Die Auswertung wurde im Internet unter http://www.schmetterlinge-rlp.de veröffentlicht. In unserem Städtchen scheint die Natur noch in Ordnung zu sein. Es lohnt sich also, allerlei einheimische Pflanzen in den Gärten wachsen zu lassen. Betrachten wir nur einmal den Weissdorn. An ihm können sich etwa 70 Schmetterlingsarten vermehren. Aber auch ein paar lästige Unkräuter können die Artenvielfalt positiv beeinflussen.

Bei unseren Nachtspaziergängen haben wir außer den vielen Nachtfaltern noch andere interessante Tiere beobachtet, z. B. eine Gottesanbeterin, Hirschkäfer, Nashornkäfer, Balkenschröter, Ameisenjungfer, Blattlauslöwen, Laubfrösche, Speispinne, Wespenspinne, Köcherfliegen, schöne bunte Wanzen usw.

Leider war die Ausbeute der Faltersichtungen klimatisch bedingt zum Jahresende im Vergleich zu den Vorjahren etwas mager, aber insgesamt gelangen trotzdem über das gesamte Jahr 2012 einige Funde. Wir zählten immerhin 5712 Schmetterlinge und 569 Arten.

Hagenbach liegt bezüglich der Artenvielfalt recht günstig zwischen dem Bienwald und dem Rhein. Besonders positiv ist mir der Altrheinarm aufgefallen. Dort wurde die als verschollen gewertete Pappelglucke gefunden. Aber auch ein Wickler konnte mit Hilfe eines Raupenfundes im Stängel der Wasserminze als Phalonidia manniana von mir bestimmt werden.

Dass sogar in der kalten Jahreszeit ein paar Schmetterlinge flogen, zeigen meine Diagramme (siehe unten). Nur bei Dauerfrost sind keine aktiven Falter mehr unterwegs, dann gelingt höchstens noch ein Fund eines Winterschläfers in seinem Versteck.

Dieter Kremb


Spannweite der fotografierten Falter:

Kleinschmetterlinge:
Alucita hexadactyla  14-16 mm
Cnaemidophorus rhododactyla  18-26 mm
Eulamprotes wilkella  8-11 mm
Goidanichiana jourdheuillella  12mm
Harpella forficella  20-27mm
Nematopogon swammerdamella  18-21 mm
Phtheochroa rugosana  16-20 mm

Nachtfalter:
Arctornis l-nigrum  35-45 mm
Campaea margaritata  30-40 mm
Chloroclysta truncata  24-34 mm
Clostera curtula  27-35 mm
Diachrysia chrysitis  28-35 mm
Dichonia aprilina  35-40 mm
Eilema caniola  28-35 mm
Eulithis pyraliata  28-33 mm
Eupithecia insigniata  18-22 mm
Euplexia lucipara  27-32 mm
Furcula bicuspis  30-35 mm
Hemistola chrysoprasaria  28-32 mm
Lycia zonaria  27-30 mm
Miltochrista miniata  23-27 mm
Odonestis pruni  44-60 mm
Pharmacis lupulina  25-40 mm
Pheosia tremula  45-55 mm
Plagodis dolabraria  28-32 mm
Pseudoips prasinana  30-35 mm
Scoliopteryx libatrix  40-45 mm
Spatalia argentina  35 mm

Aktuelle deutsche Namen und Bestimmungshilfe:
http://www.lepiforum.de/cgi-bin/lepiwiki.pl?Schmetterlingsfamilien
Zur Lebensweise:
http://de.wikipedia.org
http://www.ukmoths.org.uk/


Grafik Anzahl der gefundenen Falter Grafik Anzahl der gefundenen ArtenKleinschmetterlinge
Kleinschmetterlinge
Auf der gesamten Erde sind etwa 150.000 Schmetterlingsarten bekannt. In Mitteleuropa leben ungefähr 3.200 Arten, wobei die Tagfalter mit nur 140 Arten vertreten sind. Alle anderen gehören zu den Nachtfaltern oder zu den Kleinschmetterlingen. Die größte europäische Art hat eine Spannweite von 15cm, die kleinste nur 4mm. Mit der Lupe oder mit Hilfe der Makrofotografie ist man auch bei den Kleinsten oft wegen ihrer besonderen Schönheit fasziniert. Die Bestimmung gelingt häufig mit guten Digitalfotos. Aber es existieren auch Arten, die man nur mikroskopisch oder über ihre Zucht voneinander unterscheiden kann.

Damit das Vorkommen und die Häufigkeit statistisch erfasst werden kann, hat sich der Arbeitskreis Entomologie der Pollichia e.V. unter der Leitung von Herrn Ernst Blum in Neustadt bereit erklärt, regelmäßig in Rheinland-Pfalz an unterschiedlichen Orten und zu verschiedenen Zeiten Zählungen vorzunehmen. Diese ehrenamtliche Arbeit ist einerseits wichtig für den Artenschutz, aber auch zur Abschätzung einer eventuell notwendigen Schädlingsbekämpfung. Natürlich möchten wir auch unsere wissenschaftliche Neugier befriedigen, z.B. das Verhalten der Wanderfalter beobachten und vieles mehr.
Die geographische Verteilung der gefundenen Schmetterlingsarten in Rheinland-Pfalz kann sich jeder im Internet unter http://www.schmetterlinge-rlp.de anschauen. Diese ständig aktualisierte Internetseite wird in Zukunft eine große Datenmenge erreichen. Wer Fotos (kleiner 100kB) mit den Funddaten Ort und Datum hat, darf sich gerne an der Aktion beteiligen. Wir helfen auch, die Schmetterlinge zu bestimmen.

ZünslerMeine Frau und ich, Elke und Dieter Kremb, haben alleine im Jahr 2011 in und um Hagenbach insgesamt 2.580 Schmetterlinge gezählt, wobei 509 Arten erfasst werden konnten. Es gelangen sogar einige überraschende Funde. So wurde von uns Chiasmia aestimaria zum ersten Mal in der Pfalz gesichtet. Rhodometra sacraria haben wir 2010 ca. 2km südlich von Hagenbach nach mehreren Jahrzehnten wiederentdeckt. Der relativ große schöne Buchsbaumzünsler Cydalima perspectalis ist ein ganz neuer Einwanderer. Wir konnten feststellen, dass er 2011 in zwei Generationen auftrat, so dass anzunehmen ist, dass er sich in Hagenbach etablieren wird. Von Duponchelia fovealis wurde vorher in der Pfalz nur eine einzige Raupe gefunden, 2011 gelang uns mitten in Hagenbach ein Beleg des ersten nicht gezüchteten Falters. Sehr erstaunt war ich über die Häufigkeit der seltenen Zaunwinden-Trauereule Aedia funesta. Anscheinend ist Hagenbach eine Hochburg dieses Kulturfolgers. Rund 30% aller Fundmeldungen aus der Pfalz kommen aus Hagenbach. Die Vielfalt der Bepflanzungen, Gärten und Naturwiesen in unserer Stadt scheint für die Artenvielfalt ideal zu sein, auf jeden Fall günstiger als ein monotones einheitliches Stadtbild. In mehreren anderen Ansiedlungen richteten einige der hier gefundenen Arten erhebliche Schäden an. In Hagenbach konnten wir nichts Vergleichbares beobachten. Ich vermute, dass hier wegen der Artenvielfalt ein recht günstiges Gleichgewicht zwischen Schädlingen und ihren Feinden herrscht. Erfreulicherweise haben wir noch einige weitere Raritäten gefunden, die für die Naturdokumentation Rheinland-Pfalz von Bedeutung sein dürften. Interessant für ein besonderes Artenaufkommen sind mit Sicherheit auch die Auwälder und Moorgebiete in unserer Umgebung, sowie das milde Klima.

Mit den in 2011 von meiner Frau und mir gefundenen 509 Arten wollten wir uns nicht ganz zufrieden geben. Es gab noch weitere Aktionen. Zusammen mit Ernst Blum und Manfred Hund veranstalteten wir einen Lichtfang am Rhein und am Rande des Bienwaldes. Lichtfang bedeutet, dass Nachtschmetterlinge von starkem UV-Licht und tageslichtähnlichen Lampen angelockt werden. Zum Einsatz kam ein sogenannter Leuchtturm aus einem fliegengitterähnlichen Material, auf dem nach einer gewissen Zeit hunderte Schmetterlinge eintrafen. Im Inneren befanden sich zwei 15W-Schwarzlichtröhren und eine HQA 250W. Die Schmetterlinge kommen dabei nicht in Berührung mit der heissen Lampe, eine relativ schonende Methode. So konnten innerhalb weniger Stunden knapp 130 Arten in die Datensammlung aufgenommen und auch einige Falterfotos direkt am Leuchtturm geschossen werden, um die Bestimmung abzusichern.
Nachtschmetterlinge
Es gibt aber auch Schmetterlinge, die nicht ans Licht kommen. Diese muss man mühevoll in der Natur suchen. Sehr hilfreich bei der Suche ist die Kenntnis der Pflanzen, da viele Arten sich nur auf einer speziellen Pflanzenart vermehren können. Zwei weitere Möglichkeiten Schmetterlinge anzulocken sind der Köderfang und artspezifische Pheromone.

Um ein komplexes Naturverständnis zu erhalten, reicht es natürlich nicht aus, sich nur mit den Schmetterlingen zu beschäftigen. Alleine in Europa leben etwa 100.000 Insektenarten, es gibt also noch einiges zu erforschen, sogar direkt vor unserer Haustür.

Dieter Kremb

Klicken Sie auf ein Foto, um eine größere Ansicht zu betrachten.

Internet:
http://www.schmetterlinge-rlp.de Verbreitungskarte der Arten in Rheinland-Pfalz
http://rlp.schmetterlinge-bw.de Verbreitungskarte der Arten in Rheinland-Pfalz
http://www.ukmoths.org.uk Bestimmungshilfe, englisch
http://www.manfredhund.de Schmetterlingsfotos meines Mitarbeiters

Literatur:
Manfred Koch, Schmetterlinge, Neumann Verlag Leipzig
Guide des papillons nocturnes de France, ISBN: 978-2-603-01429-5
Michael Chinery, Pareys Buch der Insekten, ISBN: 978-3-440-09969-8
Umberto Parenti, A Guide to the Microlepidoptera of Europe, ISBN: 88-86041-36-5
T. Kaltenbach P.V. Küppers, Kleinschmetterlinge, ISBN: 3-7888-0510-2

Gastropacha populifoliaIn der tropisch warmen Nacht vom 22. August 2012 gelang mir im Gewerbegebiet von Hagenbach der Fund eines Pappelgluckenmännchens (Gastropacha populifolia). Dieser Falter saß ganz ruhig an einem Autoreifen. Er wurde wahrscheinlich von einer in der Nähe befindlichen Leuchtstoffröhre angelockt. Durch seine Farbe und Form ist er leicht zu übersehen. Man könnte ihn auf den ersten Blick durchaus mit einem trockenen Laubblatt verwechseln. Aber das geübte Auge eines Nachtschmetterlingsfotografen lässt sich nicht so einfach täuschen.

Gastropacha populifolia gehört zur Familie der Glucken (Lasiocampidae), die mit 22 Arten in Mitteleuropa vertreten sind. Wer nicht aufpasst, könnte sie eventuell mit der ähnlichen Kupferglucke (Gastropacha quercifolia) verwechseln. Letztere ist wesentlich häufiger als die jetzt wiederentdeckte Pappelglucke. Die Raupe von Gastropacha populifolia ernährt sich von Pappeln und Weiden. Sie soll sonnige und luftfeucht stehende Schwarzpappeln bevorzugen. Solche Bedingungen sind in den Auwäldern um Hagenbach tatsächlich vorhanden.

Gastropacha populifolia galt bis heute in Rheinland-Pfalz als "ausgestorben oder verschollen" (Quelle: Melanargia, XXII. Jahrgang, Heft 4, Rote-Liste-Vorschlag). Der letzte Fund liegt schon sehr lange zurück. Nach meinem neuen Fund muss nun die Bewertung in der Roten Liste von "0" auf "1" zurückgestuft werden. Es ist natürlich sehr erfreulich, wenn festgestellt wird, dass die Art immer noch vorhanden ist. Deutschlandweit ist Gastropacha populifolia in der Roten Liste als "vom Aussterben bedroht" (Kategorie 1) geführt. Soweit mir bekannt ist, dürfte sie überall in ganz Europa nur äußerst selten vorkommen. In manchen europäischen Gebieten, z.B. Westfrankreich und Großbritannien, wurde sie überhaupt noch nie gesehen.

Dieter Kremb

Dieter KrembDieter Krembs Welt waren die Lepidoptera, die Schuppenflügler. Unermüdlich begaben sich Dieter und Elke Kremb nächtens auf die Pirsch, um mit Blitz und Makroobjektiv die kleinen Lebewesen zu fotografieren, sie zu kartografieren und zu katalogisieren. Einige dieser Expeditionen haben wir für Sie hier dokumentiert.

Dieter Kremb verstarb am 30. April 2014. Seine Fotos bleiben.

- Oligostomis reticulata: Seltene Köcherfliegen in Moorgebieten um Hagenbach
- Tamariskenspanner: Neuentdeckung für Rheinland-Pfalz in Hagenbach
- Nächtliche Schönheiten im November (2011)
- Die Schmetterlinge in Hagenbach: Jahresbericht 2011
- Gastropacha populifolia: Wiederentdeckung für Rheinland-Pfalz
- Die Schmetterlinge in Hagenbach: Jahresbericht 2012
- Die Schmetterlinge in Hagenbach: Jahresbericht 2013

finis.