Meine lieben Mitbürgerinnen und Mitbürger,

großes Feiern und Freuen gab es auf der Abschlussveranstaltung von Entente Florale am 27.8.2013 auf dem Gelände des Fernsehgartens in Mainz. Die Leistungen von 19 Teilnehmerkommunen des diesjährigen Bundeswettbewerbs wurden mit Auszeichnungen gewürdigt. Etwa 700 Gäste und erwartungsvolle Zuschauer folgten gespannt der Vergabe der Preise des Wettbewerbes „Gemeinsam aufblühen“. Viele der Teilnehmerstädte waren mit großen Delegationen, darunter über 100 Mitbürgerinnen und Mitbürger aus Hagenbach, angereist, um gemeinsam die Würdigung für die Ergebnisse und Leistungen des vergangenen Wettbewerbsjahres entgegen zu nehmen. Man merkte die Spannung unter den Teilnehmer, welche Auszeichnungen bekommen wir, oder wird es nur eine Belobigung. Im ersten Block der Ehrungen wurden wir als 6. auf die Bühne gerufen. Dabei wurde zunächst folgende Begründung vorgetragen:

Hagenbach, im Bundesland Rheinland-Pfalz, liegt in der Südpfalz in der Oberrheinischen Tiefebene an der Grenze zu Frankreich und zu Baden-Württemberg. Die Stadt mit 5.668 Einwohnern beeindruckt jüngst durch einen hervorragend sanierten, historischen Ortskern. Sie präsentiert sich zudem eindrucksvoll als „Stadt der Geranien“, „Stadt der Tore“ und „Stadt der Vorgärten“. Das Wappen der Stadt zeigt einen Baum, die Hainbuche, ein Ansporn für Hagenbach, sich „durchgrünt“ zu zeigen.

Unter dem Motto „Hagenbach – das sind wir“ wird ein Zusammenhalt gefördert, der auch in einem reichen Vereinsleben zum Ausdruck kommt. Mit Begeisterung haben die Bürger ebenso den Wettbewerb Entente Florale mit begleitet. Allerorts wurde gegärtnert: Geburtenbäume wurden gepflanzt, rund 100 Schulkinder pflanzten unter forstamtlicher Anleitung über 200 Bäume, am Kindergarten entstanden Hochbeete. Alle zusammen führen sie dazu, dass Hagenbach noch grüner und lebendiger wird.

Hagenbach hat die Auszeichnung „Bronze“ verdient.

Danach brauste großer Jubel unter den Hagenbacher Zuschauer auf. Stadtbürgermeister Franz Xaver Scherrer und Beigeordneter Karl Münzing konnten dann die Bronze-Medaille und die Urkunde unter lautem Beifall in Empfang nehmen. Eine würdige Auszeichnung, ein würdiger Tag für die Stadt Hagenbach mit ihren Bürgerinnen und Bürger. Ohne ihre Unterstützung und Mithilfe hätten wir das nicht erreicht. Ein herzliches Dankeschön.

Bei den weiteren Preisverleihungen wurde die Stadt Kitzingen und Bad Füssing mit Gold ausgezeichnet, die Kommunen Eschborn, Pfarrkirchen, Schweinfurt, Siegen, Wasserberg, Zeven erhielten eine Silbermedaille und eine weitere Bronce-Auszeichnung ging nach Arnsberg, Bad Dürrenberg, Bad Soden, Lienen, Losheim am See, Malente, Schlüchtern und Trendelburg. Lobende Anerkennungen gingen nach Aidlingen und Wölfersheim. Dies waren Kommunen, die weit größer sind als Hagenbach, zum Teil mit über 100.000 Einwohner und einem weit größeren finanziellen Aufwand als wir in Hagenbach. Wir haben bewiesen, dass man mit mithilfe der Bevölkerung viel bewegen und erreichen kann, trotz eines kleinen finanziellen Einsatzes. Ich bin froh und stolz über diese Auszeichnung.

Auf einem bunten Markt der Begegnungen rund um den ZDF-Fernsehgarten präsentierten sich die Teilnehmerkommunen mit Aktionen und Leistungen, die sie während des Bundeswettbewerbes Entente Florale durchgeführt haben. Der Tourismusverein der Verbandsgemeinde Hagenbach unter Leitung von Yvonne Sand mit ihrem Team präsentierte die Sehenswürdigkeiten der Stadt Hagenbach. Teilweise wurden sie unterstützt durch die Stadtmadam mit ihrem Gefolge. Dabei wurden hier viele Kontakte mit den anderen Teilnehmer geknüpft.

Im abwechslungsreichen Programmablauf boten die Teilnehmer eigene kulturelle Beiträge, die alle dazu beitrugen, dass die Veranstaltung bunt, fröhlich und doch feierlich wurde. ZDF-Moderatorin Babette Einstmann führte charmant durch die Veranstaltung.

Besonderen Applaus erhielt der Männerchor aus Hagenbach unter der Leitung von Georg Hepp. Mit einem gut ausgesuchten Liedgut und den Pfälzer Heimatliedern war es ein hervorragender Vortrag mit einem gewaltigen Stimmvolumen, das die Zuschauer zu Begeisterungsrufen veranlasste. Der Männerchor setzte sich aus Sänger der Gesangvereine Frohsinn, Liederkranz, Eintracht und des Arbeitergesangvereins. Nach Ende der Veranstaltung, den mancher Sänger noch an den einzelnen Ständen ausklingen ließ auch mit weiteren lockeren gesanglichen Vorträgen, ging es zur Abschlussfeier nach Hause.

Zum Abschluss wurde zu einer kleinen Feier in die Grillhütte eingeladen. Viele waren gekommen um den errungenen Erfolg zu feiern. In seiner Ansprache ließ Stadtbürgermeister Franz Xaver Scherrer die Bewertung der Jury und den ereignisreichen Tag Revue passieren. Er ging dabei nochmals auf die einzelnen Aktionen des laufenden Jahres ein, lobte die gemeinsamen Anstrengungen sowie den Bürgersinn unter dem Motto „Hagenbach – das sind wir“.

Er bedankte sich bei allen Teilnehmern des Tages, sei es für den gesanglichen Beitrag des Männerchores, der Stadtmadam mit Gefolge, dem Tourismusverein, vertreten durch Yvonne Sand mit ihren Helferinnen, allen Begleitern für ihre Unterstützung am heutigen Tag und den Männern vom Bauhof für die Bewirtung.

Er führte weiterhin aus:

Ein herzliches Dankeschön geht an alle Mitbürgerinnen und Mitbürger von Hagenbach für ihre Unterstützung und ihre Bereitschaft diese Aktion mitzutragen. Mein Dank geht auch an den Stadtrat für seine Bereitschaft sich am Wettbewerb zu beteiligen. Ein weiterer Dank geht an die Verwaltung der Verbandsgemeinde Hagenbach für die Mithilfe und fachliche Begleitung während des Wettbewerbes. Ein großes Kompliment an die Frauen und Männer des Bauhofes, die vieles geleistet haben und manche Sonderschicht einlegen mussten. Für die Unterstützung und Mithilfe der Vereinen, der Organisationen, der Schule und der Kindergärten ein herzliches Dankeschön. Ein Dank geht auch an die Presse für die sachliche und fachliche Begleitung des Wettbewerbes. Herzlich bedanke ich mich bei den Frauen und Männern des Arbeitskreises „Entente Florale“ die mit viel Einsatz, mit Ideen und vielen Anregungen, den Grundstock legten zu diesem Erfolg und mir immer beratend zu Seite standen.

All dies war die Voraussetzung dafür, dass wir das Ziel „Hagenbach – das sind wir“ umsetzen konnten. Auch jeder noch so kleine Baustein zusammengesetzt zu einer Einheit ergab diese Auszeichnung „Bronze“

Allen ein herzlichen Dankeschön.

Ihr

Franz Xaver Scherrer
Stadtbürgermeister

oben links Yvonne Sand mit ihren Helferinnen am Stand der Präsentation
oben Mitte Die Stadtmadam mit ihrem Gefolge präsentierten sich am Tourismusstand
oben rechts Teilnehmer und Gäste
unten links Übergabe der Urkunde un der Bromze-Medaille
unten Mitte Der Männerchor auf der Bühne des ZDF-Fernsehgartens
unten rechts Abschluss an der Grillhütte

Fotos von Achim Betsch, Jochen Brockschmidt und Manfred Huber

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Die Bereisung der Entente Florale-Jury liegt nun schon über einen Monat zurück. Hagenbach hatte sich schön herausgeputzt, vor allem im öffentlichen Raum. Und das fand bei der Jury auch Anerkennung.

Ganz anders verhält es sich mit dem privaten Grün in unserer Stadt. Vielleicht ist hier und da noch eine zusätzliche Zwiebel der privatgärtlichen Krume untergehoben worden, doch an der außergewöhnlichen Pracht vieler privater Vorgärten, Höfe und Gärten hat das nichts geändert. In einigen Straßen bot und bietet sich ein buntes, vielfältiges Bild. Die Überraschung bei der Bereisung, selbst für einige Alt-Hagenbacher, lag sicherlich in den versteckten Gärten im alten Ortskern, die üblicherweise durch Tore und Mauern den Blicken entzogen sind.

Das private Grün, eines von drei Bewertungskriterien, war schon ohne die Entente Florale-Bewerbung auf hohem Niveau und vielleicht dienen die Fotos dem einen oder anderer Gartenbesitzer als Anregung. Das öffentliche Grün erfuhr durch die Bewerbung sicherlich einen großen Impuls. Nun stehen wir alle gemeinsam vor der Aufgabe diese primär der Bereisung geschuldeten Installationen in die Nachhaltigkeit zu überführen.

Und damit kommen wir zu einem weiteren Kriterium der Entente Florale Bewerbung, nämlich der funktionierenden Bürgergemeinschaft. Das bürgerliche Engagement in Hagenbach, egal ob privat oder über einen Verein motiviert, ist hoch und funktioniert sehr gut. Die Berücksichtigung dieses Elements erhebt die Entente Florale weit über eine nominell pflanzliche Aktion hinaus zu einem ganzheitlichen Blick auf eine Kommune. Wir dürfen gespannt sein, was die Jury uns da ins Stammbuch schreiben wird. Wir werden Sie auf dem Laufenden halten ...

Ihre Redaktion


Die Fotos wurden von Jochen Brockschmidt, Walter Knöll und Franz Xaver Scherrer zur Verfügung gestellt.

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BereisungBusThumbVorgärten und „Kunst im Garten“ (11:35 - 12:00 Uhr)
Die Weiterfahrt führt uns am Bahnhofskreisel zum Tennisgelände. Hinter der Tennishalle werden wir die Streuobstwiese besichtigen mit den selbstgepflanzten Obstbäumen von Bürgerinnen und Bürger mit einer Patenschaft von 10 Jahren. Über das Königsbrückel geht es in die Rheinstraße. Die neu gepflanzten Bäume im Straßenbereich geben der Rheinstraße ein grünes Gesicht. Am Luitpoldplatz vorbei mit seiner neuen Blumenanlage geht die Fahrt zum Bahnhofskreisel. Auf diesem Abschnitt wird der in Patenschaft befindliche Kreisel mit seinen 3 Elementen Wasser, Wald und Land und dem Zukunftssymbol besichtigt. Da Hagenbach von Wasser umgeben ist werden wir am Kieswerk Willersinn den Weg zum Rhein-Hauptdeich weiterfahren. Vorbei an Kleingärten, Maisfelder die mit Sonnenblumen unterbrochen sind. Kleine Biotope runden das Programm hier ab bevor wir am Kieswerk Wolff & Müller die selbstgebaute Brutkolonie der Flussseeschwalben sehen können. Rechts von uns liegt bei der Weiterfahrt ein Vogel- und Naturschutzgebiet. Walnussbäume säumen den Straßenrand und sind im Herbst gute Lieferanten für die Walnüsse. Sogar im Fernsehen SWR kam hierüber eine Berichterstattung. Linker Hand wurden Rotbuchen gepflanzt, um der Straße einen Alleencharakter zu geben. Wir liegen ja schließlich an der Deutschen Alleenstraße. Für den nächsten Kreisel, den wir umfahren hat die Firma Faurecia die Patenschaft übernommen. Kies gibt uns den Hinweis auf die Pfälzischen Rheinauen mit ihrem großen Kiesvorhaben.


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Hagenbacher Stadtbrauhaus (12:00 - 12:15 Uhr)
Das erste Hagenbacher Stadtbrauhaus heißt uns hier herzlich willkommen, bevor wir dem Industriegebiet einen kurzen Besuch abstatten. Natürlich gehört ein Bier dazu.

Weiterfahrt (12:20 - 12:30 Uhr)
Danach geht die Fahrt weiter entlang des Altwassers, das in Pflegepatenschaft des Angelsportvereins ist über den Bahnhofskreisel zur Ortsrandstraße Ost.

Entlang der Ortsrandstraße Ost wurden auf der rechten Seite die Geburtenbäume gepflanzt. Für das Krötenleitsystem musste beim Bau der Straße allein 150.000,-- Euro ausgegeben werden. Alle Ausgleichsmaßnahmen wurden entlang der Straßenführung geschaffen.

Über die Brücke Altwasser kommen wir zum nächsten Kreisel, der unsere Gäste willkommen heißt, ist die Geschichte ist ein Teil der Geschichte Hagenbachs abzulesen. Einmal die Hainbuche, der Baum unseres Wappens, der römische Leugenstein der auf den Römerweg (der an Grenze von Hagenbach liegt) hinweist sowie eine Notenzeile die eine singende und musizierende Gemeinde dokumentiert.

Ein Naturschutzgebiet entlang des Hessbaches begleitet uns ein Stück der Fahrt bis wir in die Habsburger Allee einbiegen.

 

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Gärtnerei Endisch (12:30 - 12:45 Uhr)
Sind wir bei der Geraniengärtnerei Endisch mit dem Besuch der Schauanlage und der Besichtigung der bekannten Lourdes Grotte.



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Naturschutz- und Waldgebiet Ried-Ried (12:45 - 13:00 Uhr)
Mit dem Planwagen geht die Fahrt nun weiter in das Naturschutz- und Waldgebiet Ried-Ried. Stillgelegte Moorgebiete und sehr alte Mooreichen säumen den Weg. Forstamtmann A. Vogelgesang wird über die Nachhaltigkeit des Forstes der Stadt Hagenbach referieren. Bei der Weiterfahrt erfahren wir mehr über die Baumpflanzaktion von Kindern der Hainbuchenschule, bevor wir die Schauanlage des Obst- und Gartenbauvereins erreichen. Hier erfolgt eine kleine Besichtigung mit einem Pfälzer Mittagessen.

Bereisung

BereisungFusswegThumbKirche an der Stadtmauer (08:45 – 09:00 Uhr)
Begrüßung der Gäste und Vorstellung der Gemeinde neben der Kirche an der Stadtmauer.

Ratssaal (09:05 – 09:25 Uhr)
Vorstellung der Stadt Hagenbach im Wettbewerb mit Aktivitäten im Ratssaal durch Stadtbürgermeister Franz Xaver Scherrer oder Doris Meyer

Ratssaal (09:25 – 09:35 Uhr)
Vorstellung der VG-Hagenbach Tourismusangebote, Natur und Umwelt im Ratssaal durch Verbandsbürgermeister Reinhard Scherrer

Ratssaal (09:35 – 09:40 Uhr)
Vorstellung des Bienwaldgroßprojekts mit begleitender Ausstellung im Rathaus durch Frau Arnold (Projektleiterin)

Rundgang Teil 1 (09:45 – 10:45 Uhr)
Wachthäusel - Obertorplatz - Theresienstraße - Maximilianstraße - Ludwigstraße - alter Friedhof
Rundgang zu Fuß durch Hagenbach: Wachthäusel – Obertorplatz – Theresienstraße – Maximilianstraße – Ludwigstraße – Friedhof alt. Dabei werden verschiedene Blumenengagements vorgestellt und begrünte Höfe gezeigt. Dabei wird auch die innerörtliche Entwicklung an Hand von Planbeispielen vorgestellt. Den Abschluss des Fußweges bildet der Besuch des alten Friedhofes mit Erläuterung zur Planung Garten der Erinnerungen.

Rundgang Teil 2 (10:45 – 11:30 Uhr)
Kulturzentrum – Kindergarten Regenbogen – Neuer Friedhof
Am alten Friedhof erfolgt die Weiterfahrt mit dem Bus zur Schule, Kulturzentrum, Kindergarten und neuer Friedhof. Im Kulturzentrum werden die Bilder zum Fotowettbewerb „Natur in Hagenbach“ besichtigt, bevor wir den Obstgarten der Hainbuchenschule besichtigen. Die Kinder vom Kindergarten Regenbogen zeigen ihre mit den Eltern selbst angelegten Hochbeete die (Essbare Kultur) im Kindergarten. Ein Rundgang im neuen Friedhof mit dem neuen Urnengrabfeld schließt den Rundgang ab.

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