Hagenbach


Dies ist eines der schönsten Fotos, das uns beim letzten Fotowettberwerb erreichte. Die Fotogräfin - wie sie sich selber nennt - ist Margit Michel aus Maximiliansau. Wenn Sie auf das Foto klicken, sehen Sie die Aufnahme in ihrem Originalformat, denn wir haben das Foto oben und unten etwas beschnitten, damit es nicht zuviel Platz wegnimmt.


Stadtbücherei vorrübergehend geschlossen

Stadtbücherei

Von der Sperrung des Kulturzentrums aus Brandschutzgründen ist auch die Bücherei betroffen. Bitte beachten Sie das Amtsblatt und unsere Homepage, da derzeit keine Informationen über die Dauer möglich sind. Leider funktionieren durch den Umbau auch Telefon und Internet gerade nicht – nach Abhilfe wird gesucht. In dringenden Fällen melden Sie sich gerne per Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Wir wünschen unseren Lesern frohe Weihnachtstage und einen guten Start ins Neue Jahr. Wir stehen dann mit guten Büchern hoffentlich bald wieder für Sie bereit.


Nachlese: Herbstkonzert des Musikvereins Rheingold

Herbstkonzert RheingoldZurück in die Goldenen Zwanziger versetzte der Musikverein Rheingold sein Publikum am 1. und 2. 12. 2018 im Kulturzentrum in Hagenbach.

Bereits beim Betreten des Kulturzentrums strahlten den Gästen glitzernde Accessoires und Dekorationen entgegen, die die Lebensfreude der zwanziger Jahre symbolisierten. Ein Highlight der Dekoration war sicher der Oldtimer Erich Ulms, dem auf diesem Wege herzlichst für die Bereitstellung gedankt sei. Wie das Auto in den Saal gelangte, wird aber nicht verraten...

Der Ablauf gestaltete sich an beiden Abenden sehr ähnlich. Nach einer Begrüßung durch das Vorstandsmitglied Marco Scherrer übernahm der Moderator Patrick Christmann das Mikrophon und stimmte das Publikum auf das zu Erwartende ein. Zunächst brachte der Musikverein einen klassischen - nämlich den "Original" - Charleston zu Gehör. Weiter ging es mit "Mackie Messer", einem Stück aus der Dreigroschenoper, gespickt mit einem gekonnten Solo von Christoph Pentos an der Trompete. Eine erste große Überraschung gab es beim folgenden Stück, die Auszüge aus dem "Weißen Rössl" wurden gesanglich von Jana Nunenmann begleitet. Vor dem letzten Stück vor der Pause wurden einige Musiker geehrt. Marco Scherrer und Christiane Bisson sind seit 25 Jahren aktive Musiker, Achim Winter und Jochen Sollinger erhielten eine Ehrung für 40 Jahre aktives Musizieren und ein besonderes Highlight für alle war die Ehrung Otto Tropfs für 70 Jahre Aktivität, die er nicht nur als Musiker, sondern auch als Dirigent verbrachte. Samstags wurden die Ehrungen durch den Kreismusikverband, sonntags durch den Musikverein selbst vorgenommen. Als letztes Stück vor der Pause erklangen dann "Selections from Porgy and Bess". Nach der Pause stand die Jugend im Vordergrund, der erst elfjährige Malte Kiefer präsentierte beim "St. Louis Blues" sein Können am Schlagzeug. Mit Unterstützung der Hagenbach Harmonists Thomas Pfadt, Norbert Vogel, Hans Hoffmann, Dieter Egenlauf und Robert Meyerer präsentierte der Musikverein anschließend Ausschnitte der bekanntesten Stücke der Comedian Harmonists. Es folgte die wohl berühmteste Polka der Welt: "Rosamunde". Die Gesangsparts übernahmen hierbei Jana Nunenmann und Hans-Albert Eberle. Den Aufbau einer typischen Jazz-Beerdigung stellte das Stück "Just a Closer Walk With Thee" mit seinem langsamen Eingangspart und dem beschwingten Dixie zum Ende dar. Beim vorletzten Stück "Dixieland Jamboree" standen vor allem die Solisten Stefan Volz an der Klarinette, Marco Scherrer am Cornet, Andreas David am Schlagzeug, Hans-Albert Eberle am Tenor-Saxophon, Franz Kropp an der Posaune und Jochen Sollinger am Sousaphon im Mittelpunkt. Zum Abschied gesellte sich nochmals die Sängerin Jana Nunenmann zu den Musikern auf die Bühne um "Sag beim Abschied leise Servus" zu performen. Vor den zwei eingeforderten Zugaben bedankte sich auch der Dirigent Fabian Metz beim Publikum und lobte seine Musikerinnen und Musiker für ihr Engagement.

Abschließend bleibt nur, nochmals zu wiederholen, was Marco Scherrer bereits an den Konzertabenden zum Abschluss erwähnte. Der Verein bedankt sich bei allen Besucherinnen und Besuchern, aber auch bei all denen, ohne die die Abende nicht möglich gewesen wären - Matthias Kiefer an der Technik, die Küchencrew und Bedienungen rund um Daniel Buchfink, den Kleinkunstverein Stadtmadam, der uns seine Anlage überlies sowie allen anderen, die durch ihre Hilfe bei Aufbau, Dekorieren, Abbauen, Kuchenspenden oder in jeglicher anderen Art zum Gelingen der Konzertabende beigetragen haben.

Der Verein freut sich bereits jetzt darauf, Sie im nächsten Jahr wieder mit neuen und alten Melodien verzaubern zu dürfen.

Fotos: Stefan Klöfer

Herbstkonzert Rheingold Herbstkonzert Rheingold Herbstkonzert Rheingold Herbstkonzert Rheingold Herbstkonzert Rheingold

Brunnenfest 2020: Mach mit! Sei dabei.

Brunnenfest

Die Stadt Hagenbach feiert im Jahr 2020 wieder das traditionelle Brunnenfest in Hagenbach, welches tausende Besucher aus der Region und der Ferne anlockt. Dank des tollen Engagements zahlreicher Vereine, freiwilliger Helfer und Gewerbetreibender ist unser Brunnenfest bekannt und sehr beliebt.

Seid auch Ihr ein Teil dieses Festes. Wir freuen uns noch über viele Vereine auch aus dem Umkreis, Helfer, Gruppierungen, Gastronomen und Unterstützer.

Wollt auch Ihr dabei sein? Dann meldet Euch unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.


Die Hagenbacher Kerwe - eine Nachlese

Kerwe

Bei sommerlichen Temperaturen mitten im Oktober wurde mit Trommeln, Fanfaren und drei kräftigen Böllerschüssen am Samstagnachmittag die Kerwe in Hagenbach eröffnet.

Der Musikverein „Rheingold“, die Tanzgruppe und der Fanfarenzug des Vereins für Volksmusik und Brauchtum und ein Auftritt der Kinder des Kindergartens „Regenbogen“ stimmten auf dreieinhalb Tage buntes Treiben in der Stadt ein.

In Hagenbach heißt es allerdings nicht ausschließlich „Trinken, Essen, Karussell“. Dort gedenkt man traditionsgemäß noch des Ursprungs derartiger Veranstaltungen, der Kirchweihe. Zum Weihetag einer Kirche kamen im Mittelalter viele Menschen zusammen. Nach der liturgischen Feier war Markt und Volksfest. So wird es auch in Hagenbach gehandhabt. Zur Kerwe-Eröffnung sind deshalb stets die Pfarrer der Gemeinde dabei.

In Hagenbach wird gern gedichtet

Auch das gute, alte Kerwe-Gedicht hat bei den Hagenbachern einen großen Stellenwert. Stadtbürgermeister Franz Xaver Scherrer – zünftig in der „Krachledernen“ – verzierte seine Eröffnungsansprache mit selbst getexteten Reimen.

„Harmonie und Freundschaft“

Das eigentliche vom Herbst handelnde Kerwe-Gedicht kam wie jedes Jahr von Doris Schlechta und wurde auch von ihr vorgetragen. Ein Auszug:

Der Kompass der Jahreszeit ist auf Oktober eingestellt.
Das bedeutet wieder einmal – nun reagiert der Herbst die Welt.

In der Natur geht es jetzt rund für reichen Erntesegen.
Mit viel Fleiß und Dankbarkeit eifrig sich die Hände regen.

Darum Willkommen lieber Herbst, willkommen schöne Kerwe-Zeit.
Hier bei uns in Hagenbach ist es ab heute nun soweit.

Genießt die Zeit mit frohem Sinn gemeinsam und in Heiterkeit.
Pflegt die Harmonie und Freundschaft, denn sie sind eine Kostbarkeit.

Auch Pfarrer Alexander Pommerening betonte in seiner Ansprache den Zusammenhalt der Menschen, der auf der Kerwe gut zu spüren sei. Schöne Kerwe-Tage wünschte auch Verbandsbürgermeister Reinhardt Scherrer.

„F.X.“ Scherrer stach alsdann mit geübter Hand das Fass an, danach gab es eine Runde Freibier für alle. Die Ludwigstraße verwandelt sich während der Kerwe-Zeit in eine Flaniermeile – an allen Ecken und Enden brutzelt und duftet es. (cli)


Nachlese der Whisky-Verkostung am Kerwe-Samstag

An der Hagenbacher Kerwe wurden zwei bewährte Veranstaltungen kombiniert, die für sich betrachtet nichts miteinander zu tun haben. Es verbindet sie lediglich, dass sie in denselben Räumlichkeiten stattfinden, aber zu verschiedenen Zeiten. Die eine ist die traditionelle Kerwe-Ausstellung der Volkshochschule, die stets am Vorabend der Kerwe mit einer Vernissage beginnt. Die zweite ist die Hagenbacher Whisky-Verkostung, die dieser Tage in die sechste Runde ging. Beide Veranstaltungen haben inzwischen ihr Stammpublikum, aber darin auch eine gewisse Schnittmenge.

Und so konnte man am 13. Oktober 2018, dem Kerwe-Samstag, ab 18.00 Uhr in der Galerie Altes Rathaus aus 35 Whisky-Sorten auswählen und die 64 Aktgemälde betrachten, die von neun Künstlerinnen und Künstlern der Südpfälzischen Kunstgilde Bad Bergzabern zur Verfügung gestellt worden waren. Andrea und Michael Gallischek, Hans Hofmann, Marcus Hofmann sowie Edith und Klaus Prinz hatten wieder eine beeindruckende Auswahl aus ihren privaten Whisky-Beständen mitgebracht. Ihren Ursprung hatten diese edlen Tropfen in Indien, Tschechien, Schweden, Deutschland, Frankreich und natürlich Schottland, woher die überwiegende Zahl der Flaschen stammten. Es fanden sich während der zweieinhalbstündigen Verkostung rund 100 Gäste ein und probierten sich individuell durch das reichhaltige Angebot.

Unter dem Titel „Kunst und Genuss“ eröffnete dieses Tasting eine neue Dimension, die erfolgversprechend scheint. Die nächste und siebte Hagenbacher Whisky-Verkostung wird jedenfalls im April 2019 stattfinden, ob und was dabei an den Wänden zu sehen sein wird, ist noch nicht ausgemacht.

Whisky-Verkostung Whisky-Verkostung Whisky-Verkostung Whisky-Verkostung Whisky-Verkostung Whisky-Verkostung

Nachlese StarVoices-Konzert

Feuerwerk im Saal

StarVoices-Konzert

Ein musikalisches Feuerwerk erlebten die Besucher des Konzerts der Daimler StarVoices am letzten Samstag im Kulturzentrum Hagenbach. Der Chor hatte zur Feier seines zehnjährigen Bestehens eingeladen und viele waren der Einladung gefolgt. Allen voran der Chor Musica Vita aus Neuburg und das a-capella-Ensemble Vocatello aus Landau, die den Abend gemeinsam mit den StarVoices gestalteten. Um 19 Uhr starteten der Gastgeber-Chor mit seiner Erkennungsmelodie „Mercedes Benz“, von Janis Joplin. Die Gründerin und Vorsitzende der StarVoices, Rita Back begrüßte danach die Gäste im gut besuchten Kulturzentrum, allen voran den Hausherren, Bürgermeister F.X. Scherrer. Als Vertretung des ebenfalls eingeladenen, aber leider verhinderten Standortleiters des Daimer-Werkes, Dr. Ingo Ettischer konnte sie Ute Gabriel willkommen heißen.

Dann ging es Schlag auf Schlag durch die letzten vier Musikjahrzehnte. Hits wie King of the Road in der Version der Wise Guys, Dock of the Bay oder Rehab von Amy Winehouse brachten die Stimmung im Saal schnell zum Sieden.

Vocatello begeisterte danach das Publikum mit gekonnt vorgetragenen a-capella-Kompositionen, die zum Nachdenken über Sinn und Inhalt des eigenen Lebens anregten und Empfehlungen darüber gaben, wie man sein Leben selbst in die Hand nehmen und positiv beeinflussen kann. In The Silence of Time, Ich seh Dich und das selbstkomponierte Stück Seelenradio brachten die Besinnlichkeit zurück in den Saal.

Doch der eingekehrten Besinnlichkeit war keine lange Haltbarkeit beschieden, dann direkt danach rockte Musica Vita mit tollen Liedvorträgen den Saal. Ob Nothing Else Matters von Metallica, Love Is In The Air von Jean-Paul Young oder Africa von Toto, die Sängerinnen und Sänger zeigten sich von ihrer besten Seite und heizten dem Publikum vor der Pause noch einmal richtig ein.

Wie gut der musikalische Leiter aller drei Ensembles, Patrick Himpel die Sängerinnen und Sänger eingestellt hatte, konnten die Besucher gleich, nachdem Sie Ihre Plätze wieder eingenommen hatte am eigenen Leib spüren. Denn, so die Ansage von Lars Reinert, der sich mit Rita Back gekonnt und launig die Moderation teilte lautete: Schnallen Sie sich an, es geht los.

Und los ging es dann tatsächlich. Mit nahezu professioneller Unterstützung der von Patrick Himpel zusammengestellten Band aus Pianist, Schlagzeuger, Gitarrist und einem Bassisten standen dann alle drei Chöre gemeinsam auf der Bühne und brachten die Stimmung im Saal vollends zum Brodeln.

Hits wie Bohemian Rhapsody und Don’t Stop Me Now von Queen, Cotton Fields und Leningrad von Billy Joel zu hören war ein musikalischer Hochgenuss. Mit Music von John Miles war dann der Höhepunkt erreicht, das Publikum war begeistert und forderte lautstark Zugabe. Die gab es dann auch. Zuvor jedoch waren Worte des Dankes angesagt. Mit Blumen und Weinpräsenten bedankte sich Rita Back bei Patrick Himpel, Lars Reinert und Ulrike Nuss von Musica Vita und Hanna Himpel von Vocatello. Für die leckere Überraschung des Abends sorgte Musica Vita, indem sie den StarVoices eine selbstgebackene Geburtstagstorte mit Schriftzug und Mercedesstern, der den StarVoices den Namen gab überreichten. Alle anwesenden Akteure waren sich später darin, dass es sich dabei um einen kulinarischen Hochgenuss handelte, der dem gesanglichen in nichts nachstand.

Mit dem wunderschönen Kiss and say Goodbye von den Manhattans wurde danach das Ende des Abend eingeläutet. Man hätte keinen Titel wählen können, der der Stimmung im Saal entsprechend einen wunderschönen Abend besser ausklingen lassen konnte als diesen. Im Anschluss sangan alle Anwesenden im Saal noch einmal gemeinsam Cotton Fields, den Baumwollpflücker-Klassiker, den Creedence Clearwater Revival in den siebziger Jahren weltberühmt gemacht hatten.

Die DaimlerStarVoices bedanken sich bei allen Mitwirkenden und Unterstützern für einen großartigen Abend.


Nachlese Kleinkunstabend

Den Anfang beim vierten Hagenbacher Kleinkunstabend macht Elias Werling, ein dreizehnjähriger Nachwuchspianist aus Hagenbach, der im letzten Jahr beim Jugend musiziert-Regionalwettbewerb Südpfalz einen zweiten Platz in der Kategorie Klavier solo erspielte. Drei Sätze aus den Poetischen Tonbildern von Edvard Grieg waren zu hören, eine durchaus anspruchsvolle Komposition und für einen Jungen Musiker eine reife Leistung, die auch mit entsprechendem Beifall quittiert wurde.*)

Es folgte Rainer Baumgärtner mit einem Vortrag über Hagenbacher Geschichten. Der gebürtige Hagenbacher hat sich einen Namen gemacht hat mit regionalen Geschichten und Geschichtchen, die oft mehr über die Menschen erzählen als die Schilderungen, die sonst so in üblichen Publikationen zu entdecken sind. Es folgten zwei moderne Liebeslieder, die Klaus Feldmann, begleitet von Klaus Prinz, zum Besten gab. Man kennt ihn als verliebten Trommler aus dem gleichnamigen Singspiel, das der Kleinkunstverein 2014 aufführte, und der Stadtmadam aus 2012, in der er den Sekretär des Vogtes spielte und sang. Roland Dübon wusste einiges über den ältesten Konflikt der Menschheit zu berichten: Männer und Frauen.

Dann trat ein 14-köpfiger Projektchor auf, der zwei Renaissance-Chorsätze aus der Feder von John Dowland im Gepäck hatte. Das zweite Lied frischte Gunther Grasemann mit Sologesang und Gitarrenklängen auf, im Hintergrund ein dezenter E-Piano-Klang der 80er-Jahre. Diese Darbietung kam einer Version nahe, die Sting mit dem Lautenisten Edin Karamazov 2006 mit dem Vokalensemble Stile Antico auf einer Tournee zum Besten gab.

Schon 2016 wagten sich Ute Lins und Klaus Prinz an einen Auszug aus Goethes Faust heran, der sich über rund 15 Minuten zog. Dieses Jahr setzen sie noch einen drauf und präsentierten einen Auszug aus „Nacht“ und den beiden Studierzimmerszenen. Eine Einleitung sowie der fehlende Osterspaziergang wurden von Peter Bussem eingeflochten. Ein Höhepunkt war sicherlich die Studienplatzberatung, die der Teufel im Gewande Fausts einem jungen Schüler angedeihen ließ. Der 13-jährige Joel Bussem gab den Schüler mit erstaunlicher Professionalität. Insgesamt spulten die drei 750 Textzeilen mit großer Textsicherheit und Spielfreude ab. Seien wir gespannt, was dieser Klassikertruppe beim nächsten Mal auf Lager haben wird.

Gunther Grasemann kontrastierte den Faust mit zwei mit großer Meisterschaft zur Gitarre vorgetragenen Balladen von Barry Gibb und John Denver. Danach trat Albert Bisson, langjähriger Tubist des Musikvereins Rheingold, auf und erklärte dem staunenden Publikum seine Tuba. Dabei berief er sich auf den alttestamentarischen Urbassisten schlechthin: “Vater unser, der Tubist im Himmel!”. Anschließend warteten Hiltrud Wolf und Edith Prinz mit einem Beethoven-Duett auf, das am Klavier begleitet wurde.

Es folgte die Übergabe eines Bildes aus der Stadtmadam, das den Stadtbürgermeister Franz Xaver Scherrer als Barockfürsten zeigte (s.u.). Dieses Bild wurde bei der Uraufführung der Stadtmadam am 21. April 2012 erst eine Viertelstunde vor Aufführungsbeginn aufgehängt, weil es für den Bürgermeister eine Überraschung sein sollte. Und was machte dieser? Er stürmte drei Minuten vor Aufführungsbeginn durch den hinteren Bühnenzugang auf die Bühne und stand plötzlich direkt unter dem Bild, das „jeder im Saale hätte sehen dürfen, nur er nicht“. Nun galt es, ihn mit allen Mitteln von der Bühne zu verscheuchen, damit er nicht noch in buchstäblich letzter Minute das Bild entdeckte. Diese Geschichte gab Klaus Prinz zum Besten und wurde später von Franz Xaver Scherrer bestätigt: „Genauso war’s.“.

Zum Abschluss gab es noch ein Singen für jedermann: Edith Prinz stimmte, von Gitarre und Klavier begleitet, drei Volkslieder an, die vom Publikum eifrig mitgesungen wurden. Auch eine schöne Sitte.

Für den 28. September nächsten Jahres plant der Kleinkunstverein eine musikalische Präsentation der Rockgeschichte der 1960er-Jahre. Vieles von den Beatles wird zu hören sein, aber auch Songs der Bee Gees, Stones oder Hollies. Die Kern-Rockband wird durch einen Chor, durch Streicher und Bläser unterstützt, wie man das vom Kleinkunstverein so kennt. Der nächste Kleinkunstabend findet daher erst wieder 2020 statt.

*) Durch ein technisches Problem existieren keine Fotos von Elias Werling am Kleinkunstabend, weswegen eines vom Neujahrsempfang eingefügt wurde. Es fehlen weiterhin Fotos von Rainer Baumgärtner und Klaus Feldmann.

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1100-jähriges Jubiläum der Marktgemeinde Wiesentheid

Die Marktgemeinde Wiesentheid feierte ihr 1100-jähriges Jubiläum. Zu diesem Jubiläum waren wir als befreundete Gemeinde eingeladen. Vor Beginn der Veranstaltung wurden wir vom 1. Bürgermeister Dr. Werner Knaier, sowie dem Festkomitee aufs herzlichste begrüßt und zugleich zum Mittagessen in die Steigerwaldhalle eingeladen. Beim offiziellen Empfang der Marktgemeinde Wiesentheid überbrachte Stadtbürgermeister Franz Xaver Scherrer die Glückwünsche der Stadt Hagenbach und überreichte als Geburtstagsgeschenk eine Hainbuche anlässlich der Verbundenheit beider Gemeinde.

Planmäßig um 13.00 Uhr zog sich der historische Umzug durch die Straßen von Wiesentheid. Von Hagenbach mit dabei waren die Stadtmadam mit Gefolge sowie eine Abordnung des Kath. Kirchenchores, in altertümlichen Kleidern mit der St. Floriansfahne. Erwin Jäger, Verantwortlicher für den Umzug, begrüßte die Gäste vor der Ehrentribüne und gab die entsprechenden Erläuterungen zu den einzelnen Teilnehmern und Gruppen ab.

Im Anschluss daran fand man sich zu einem gemütlichen Beisammensein in der Steigerwaldhalle ein. Alle Teilnehmer haben den Nachmittag und die Gastlichkeit der Wiesentheider sehr genossen.

Den Umzugsteilnehmern ein herzliches Dankeschön von Bürgermeister Dr. Werner Knaier und Stadtbürgermeister F.X. Scherrer.

Franz Xaver Scherrer
Stadtbürgermeister

Wiesentheid Wiesentheid Wiesentheid Wiesentheid Wiesentheid Wiesentheid

Elektroladestation am REWE Markt eingeweiht

Zusammen mit der Stadt Hagenbach und REWE haben die Pfalzwerke eine Schnellladestation für Elektrofahrzeuge auf dem Parkplatz des REWE Marktes in der Straße Im Wooge 1 errichtet. Zur feierlichen Inbetriebnahme gestern, 20. September 2018, waren neben REWE Kaufmann Klaus Eßwein, REWE Vertriebsleiter René Müller, Landrat Kreis Germersheim Dr. Fritz Brechtel, Stadtbürgermeister Franz-Xaver Scherrer und Verbandsbürgermeister Reinhard Scherrer auch Dr. Werner Hitschler, Vorstandsmitglied der Pfalzwerke, anwesend. Die neue E-Tankstelle ermöglicht das gleichzeitige Laden von zwei Elektrofahrzeugen. Dazu werden drei unterschiedliche Ladesteckertypen zur Verfügung stehen, um möglichst vielen Elektrofahrzeugnutzern eine schnelle Ladung anzubieten.

Um die Klimaschutzziele der Bundesregierung zu erreichen, ist umweltfreundliche Mobilität gefragt. Strom aus erneuerbaren Energien statt fossile Rohstoffe ist hier eine Antwort. „Als wichtigster Energie-Infrastrukturgeber der Region ist es für uns als Pfalzwerke selbstverständlich, das Zukunftsthema „Ladeinfrastruktur für Elektromobilität“ mit der gesamten Kompetenz unserer Unternehmensgruppe im öffentlichen Raum ebenso wie bei unseren Privat- und Gewerbekunden zu bedienen,“ so Dr. Werner Hitschler bei der feierlichen Inbetriebnahme.

Klaus Eßwein freut sich über den zusätzlichen Service, den er bieten kann: „Jetzt können meine Kunden während des Einkaufs bequem Strom tanken.“ Das Angebot runde seine Nachhaltigkeitsstrategie optimal ab. Schon zur Eröffnung seines Marktes handelte der Kaufmann vorausschauend und investierte mit Blick auf den Klima- und Umweltschutz in ein durchdachtes Energiesparkonzept. Der REWE Markt wird ohne fossile Brennstoffe betrieben. Zur Raumheizung wird die zurückgewonnene Wärme aus den Kälteanlagen genutzt. Eine Luft-Wasserwärmepumpe mit integrierter Kaltwasserfunktion sorgt für die Klimatisierung. Alle Kühlmöbel sind verglast, um einen unnötigen Kälteaustritt zu vermeiden, und zur Beleuchtung kommen energiesparende LEDs zum Einsatz.

Die sichere und umweltfreundliche Belieferung der Ladesäule wird rund um die Uhr durch die Pfalzwerke gewährleistet. Zudem wird eine Störhotline zur Verfügung gestellt. Besonderen Wert legt das Unternehmen auf eine transparente und kundenfreundliche Bereitstellung des Öko-Ladestromes: „Wir bieten das Laden anfangs kostenlos an und geben den Nutzerinnen und Nutzern so die Möglichkeit, die neue Technik kennenzulernen“, so Andreas Memmer, Projektleiter Elektromobilität bei den Pfalzwerken. Anschließend werden die Ladevorgänge nach einem Festpreis pro Ladevorgang über eine zu erwerbende Ladekarte und Lade-App eines Fahrstromanbieters abgerechnet. Alternativ kann der Kunde die Station über einen Gastmodus ohne vorherige Registrierung mittels Online-Bezahlung freischalten oder ein EC- und Kreditkartenterminal nutzen.

Die Pfalzwerke engagieren sich bereits seit vielen Jahren für den Ausbau der Elektromobilität. Neben einem Ladenetz von über 100 Stationen für E-Bikes hat das Unternehmen 2012 die erste öffentliche Ladestation für Elektroautos vor der Hauptverwaltung in Ludwigshafen errichtet. Bis zum Jahr 2020 sollen noch rund 350 Ladepunkte für Elektrofahrzeuge dazu kommen wie u.a. in Ilbesheim und Kirrweiler. Bei der Suche nach geeigneten verkehrsstarken Standorten kooperieren die Pfalzwerke mit Kommunen und Gewerbekunden.

Pkw Ladestation REWE Pkw Ladestation REWE Pkw Ladestation REWE

Große Tanz-Dinner-Show im Kulturzentrum in Hagenbach

Nach der Renovierung des Habsburgsaales im Kulturzentrum in Hagenbach durfte Stadtbürgermeister Franz Xaver Scherrer die erste Veranstaltung von Martinas Tanzwelt eröffnen. Nach 5-monatiger Umbauzeit konnte der Saal erstmals benutzt werden. Er bedankte sich für das Verständnis, dass noch nicht alles fertig war, wie es sein sollte. Trotzdem ging die Veranstaltung ohne Schwierigkeiten über die Bühne.

Tosenden Applaus und langanhaltender Jubel erhielten die 100 Tänzerinnen und Tänzer von Martinas Tanzwelt am 20. und 21.09.18. So endete eine ganz besondere Show, die im neu renovierten Kulturzentrum in Hagenbach auf die Bühne gebracht wurde. Martina und ihr Tanzweltteam hatten für dieses Jahr eine ganz besondere Idee umgesetzt. Am Freitag stand der Tanz ganz im Mittelpunkt des Abends. Am Samstag wurde dann der exquisite Augenschmaus, der auf der Bühne präsentiert wurde, mit einem köstlichen Gaumenschmaus verbunden: Ein Drei-Gänge-Menü vom Partyservice Martin aus Rülzheim, welches von den Tänzerinnen und Tänzern persönlich am Tisch serviert wurde.

An beiden Tagen zauberten die Mitwirkenden ein ganz besonderes Dinner auf die Bühne. Als Vorspeise und Auftakt tanzten die Videoclip- und Hip Hop-Gruppen durch eine spritzig-coole Partytime. Als Hauptspeise wurden die Zuschauer in die glitzernde Filmwelt von James Bond entführt, in der Bond-Männer die Bühne unsicher machten und Bond-Girls zu alten Filmmusikklassikern tanzten. Mit Aladin und seiner Wunderlampe folgten die Zuschauer den Tänzerinnen und Tänzer in die sinnliche und zauberhafte Märchenwelt aus 1001 Nacht. Nach einem berauschenden Showtime-Block, erlebte das Publikum einen glamourösen Besuch im Cabaret. Die Tänzerinnen ließen die Luft vibrieren und so manchem lief ein Schauer, wie überschäumender Champagner, über den Rücken.

An beiden Tagen sorgten die Mitwirkenden dafür, dass das Feuer und der Funke der Show auf die Zuschauer übersprang und sie mitten im Herz traf. Mit dem Abschiedslied „This is me“ wurde den Gästen klar, dass sich alle Tänzerinnen und Tänzer der Tanzwelt in ihrer ganzen Größe, mit all ihren Besonderheiten, an diesem Abend gezeigt haben. Sie alle haben mit Herzblut und Leidenschaft getanzt und geübt, die Tanzlehrer choreographiert und gelehrt. Und jedem, der bei dieser Show inspiriert wurde, selbst das Tanzbein zu schwingen, steht die Tür von Martinas Tanzwelt in Hagenbach offen.

Franz Xaver Scherrer
Stadtbürgermeister

Martinas Tanzwelt Martinas Tanzwelt Martinas Tanzwelt Martinas Tanzwelt

Nachlese Singen für Jedermann

Es gibt eine Menge Menschen, die gerne singen. Manche davon machen gar ein Hobby daraus und bereichern den Klangkörper eines lokalen Chors. Aber das Singen in einem Chor ist oft anspruchsvoll und zeitintensiv. Texte müssen gelernt werden, Tonfolgen, damit zweite, dritte und vierte Stimmen sicher intoniert werden können. Doch einige sagen sich auch: „Ich möchte einfach nur mal wieder in einem netten Kreis ein paar schöne Lieder singen, deren Texte und Melodien ich ohnehin schon seit meiner Jugend kenne. Dazu eine Schorle und ein einfaches Leberwurstbrot wären perfekt.“

Das dachten sich auch die Organisatoren und planten diesen Samstagnachmittag des 8. Septembers in den Räumen des Vereins für Volksmusik und Brauchtum. Edith Prinz, auf deren Initiative diese Veranstaltung zurückging, führte souverän durch das Programm. Als Vorsängerin, unterstützt von Bernhard Myszkowski am Akkordeon und Karl-Heinz Kern an der Gitarre, schuf sie den klanglichen Hintergrund, bei dem es den Gästen leicht viel, in die angestimmten Lieder einzustimmen: „Jenseits des Tales“, „Jetzt kommen die lustigen Tage“, „Mein Vater war ein Wandersmann“ und natürlich die unvermeidlichen Pfalz- und Weinlieder wie „Auf, ihr Brüder, in die Pfalz“, „Ja so ein guter Pfalzwein“ oder der unverwüstliche „Pfälzer Wind“. An jedem Platz lagen zwei Liederbücher aus, die den Einstieg erleichterten.

Eine bunte Schar von Sangesfreudigen gaben ihr Stelldichein, aber auch ein paar gestandene Sängerknaben und -knäbinnen der örtlicher Chöre waren zu entdecken. Fazit: „Das war richtich schee.“ Auf die Frage „Sollen wir das wieder machen?“ erschallte ein vielstimmiges Ja. Wie aus Veranstalterkreisen zu hören war, könnte man sich Ende Januar, Anfang Februar 2019 eine Neuauflage vorstellen.

Und – wer weiß? – womöglich sagt sich der eine oder die andere: „Vielleicht sollte ich doch einmal zu einer Singstunde eines örtlichen Chores gehen.“

Singen für Jedermann Singen für Jedermann Singen für Jedermann Singen für Jedermann Singen für Jedermann

Nachlese des Sommerfests des Obst- und Gartenbauvereins

Am 11. und 12. August erwartete der Obst- und Gartenbauverein die zahlreichen Gäste zu seinem traditionellen Sommerfest auf dem Vereinsgelände. Das Wetter spielte auch dieses Jahr wieder mit und es war nach den heißen Tagen dieses Sommers bei sonnigen 25 bis knapp 30 Grad erträglich.

Eröffnet wurde das Fest am Samstagabend mit dem bewährten Gartentournier, bei dem je zwei Vertreter örtlicher Vereine und Gruppierung in einem nicht ganz ernst gemeinten Wettbewerb gegeneinander antraten. Dieses Jahr ging es um die Knolle, die geschält und gerieben werden sollte. Diese recht triviale Aufgabe wurde dadurch erschwert, dass die Teams möglichst genau 1000 Gramm geriebene Kartoffeln abliefern sollten. Verlierer gab es, wie stets, keine, denn alle bekamen am Ende ein Fläschlein Kräuterlikör überreicht; bei den ersten drei Plätzen waren die Flaschen ein wenig größer.

Nach diesem kollektiven Akt mit insgesamt zwölf Gruppen wurde die Bar eröffnet und die örtliche Rockband Nora’s Back gestaltete den restlichen Abend mit gepflegtem Gitarrenrock.

Der Sonntag startete mit dem Frühschoppen, der nahtlos in ein Mittagessen überging. Ein Rahmenprogramm mit einem Gospel-Projektchor unter der Leitung von Joachim Würth, dem Gemeinschaftschor Hagenbach und einer Tanzdarstellung der Kleinsten des Kindergartens St. Michael rundeten den Nachmittag ab. Nach einem Abendessen klang das Sommerfest bei dem einen oder anderen Gläschen und netten Gesprächen auf dem urgemütlichen Vereinsgelände aus.

Die Küche hat wieder schmackhafte Gerichte zur Auswahl und die Cafeteria bot viele tolle selbstgebackene Kuchen und Torten zu Kaffee, Latte Macchiato und Espresso an.

Solch ein Fest kann heutzutage fast kein Verein mehr alleine stemmen, doch der Obst- und Gartenbauverein kann sich auf seine befreundeten Vereine verlassen. Mit den Hagenbacher Wölfen, dem Frohsinn und den Albgoischda traten gleich drei Vereine an und halfen mit, das Sommerfest wieder zu einem Höhepunkt im jährlichen Vereinsleben werden zu lassen.

Sommerfest OGV Sommerfest OGV Sommerfest OGV Sommerfest OGV Sommerfest OGV

Neues von der Stadtbücherei

Stadtbücherei

Die bücherlose Zeit ist zu Ende, die STADTBÜCHEREI ist ab Montag 20. August wieder nach der Renovierung geöffnet. Bitte bringen Sie möglichst bald die entliehenen Medien zurück. Ausleihzeiten: Montag 17.30 bis 19.30 Uhr. Mittwoch und Freitag 16.00 bis 18.00 Uhr und Donnerstag 9.30 bis 11.30 Uhr.

Und für alle an Kultur und guter Unterhaltung Interessierten: am Freitag 19. Oktober um 19 Uhr findet unser beliebter Kultur-Abend statt.

Dr. Ludwig Burgdörfer, Leiter des Misssionarisch-ökumenischen Dienstes Landau, bekannt durch die morgendlichen „Anstöße“ im SWR-Radio und die Bibel-Dinner in der Region, gibt Einblicke in seine Kindheit und drüber hinaus.

Und „Pfarrer trifft Barde“ heißt, dass der Hagenbacher Liedermacher Jochen Gareis, Mitglied der Band „Die Brunnebutzer“ ganz alltägliche Begebenheiten besingen wird, die jeder so oder ähnlich schon mal erlebt hat, das aber oft aus ganz neuem liebevoll-ironischem Blickwinkel. Wie üblich werden die Gäste mit Weinprobe und Häppchen von Susi Kropp verwöhnt.


Landesehrennadel für Stadtkantor Georg Hepp

Georg Hepp

In einer kleinen Feierstunde, unter der Mitwirkung des Kath. Kirchenchores St. Cäcilia Hagenbach, wurde Herrn Georg Hepp durch Landrat Dr. Fritz Brechtel die Landesehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz verliehen. In der Laudatio würdigte Fritz Brechtel der Werdegang des Stadtkantors.

Georg Hepp, geboren am 21.02.1950 in Bexbach im Saarland, ist ein Kind einer Musikerfamilie. Seine Eltern führten ihn und seine 6 Geschwister schon früh an die Musik heran. Bereits im Jahr 1963 nahm er das Studium der Kirchenmusik am Bischöflichen kirchenmusikalischen Institut in Speyer auf und legte 1967 seien Prüfung als Organist, Kantor und Chorleiter ab. Er galt damals als der jüngste seiner Zunft im ganzen Bistum Speyer. Weiterbildung war ihm stets wichtig. Er absolvierte von 1979 bis 1981 ein Abendstudium für Chorleitung und Gesang bei Prof. Wolfgang Schäfer in Freiburg mit dem Abschluss als Chormeister.

Seine ersten Einsätze hatte er dann in seiner Heimatgemeinde Bexbach und den umliegenden Filialgemeinden der Pfarrei, wo er auch Gründungsmitglied des Kirchenchors Niederbexbach war. Von 1967 bis 1973 leitete er den Männerchor Bexbach. Der Liebe wegen zog es ihn 1973 nach Hagenbach und heiratete seine Frau Margit.

Doch die Kirchenmusik ließ ihn nicht los. Er trat 1974 in den katholischen Kirchenchor St. Cäcilia 1811 Hagenbach ein, wo er immer wieder als aushilfsweise Vizechorleiter und als Organist sein Können unter Beweis stellte. Von 1975 bis 1981 war er dessen 1. Vorsitzender.

Georg Hepps Fähigkeiten wurden bald über den Kirchenchor hinaus bekannt. So leitete er von 1976 bis 2012 den Männerchor des Gesangvereins Liederkranz Hagenbach und von 1978 bis 2013 den Eintracht Knielingen. Von beiden Vereinen wurde Georg Hepp für die hervorragende Arbeit 2012 vom Gesangverein Liederkranz Hagenbach und 2013 vom Gesangverein Eintracht Knielingen zum Ehrenchorleiter ernannt. 2012 erhielt er von der Stadt Hagenbach den Ehrentitel Stadtkantor.

2012 beendete Georg Hepp zwar seine offizielle Laufbahn als Chorleiter weltlicher Chöre. Wenn er aber gebraucht wird, folgt er dem Ruf seiner ehemaligen Vereine und des Stadtbürgermeisters, um Projektchöre der örtlichen Vereine bei Bedarf zu leiten.

Seine große Liebe gilt aber der Kirchenmusik. Im November 1986 übernahm er den Kirchenchor St. Cäcilia 1811 Hagenbach, den er bis heute leitet. Seit 1995 ist der Organist der Pfarrkirche St. Michael in Hagenbach.

Seine Lieblingskomponisten, wen würde es wundern, sind Max Reger, Anton Bruckner und Johann Sebastian Bach. In Erinnerung sind vielen Südpfälzern und Badenern die von ihm organisierte „Johann Sebastian Bach-Nacht“ und der „Mozartabend“.

Georg Hepp ist Gründungsmitglied des Kleinkunstvereins. In den Aufführungen „Die Stadtmadam“ und „Der treulose Trommler“ sang er eine Hauptrolle und stellte daneben auch sein komödiantisches Talent unter Beweis. Auch beim „Britischen Abend“ intonierte er „Rule Brittania“. Bei diesen Aufführungen studierte er auch mit den Chören die Gesangstücke ein.

Georg Hepp engagiert sich auch ehrenamtlich im Sängerkreis südliche Rheinpfalz, wo er seit 1978 die musikalischen Geschehnisse mitgestaltet.

Georg Hepp hat sich um das kulturelle und gesellschaftlich Leben in Hagenbach, der Südpfalz und im benachbarten Baden äußerst verdient gemacht.

Für all seine Verdienste wurde Herrn Georg Hepp die Landesehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz, durch eine Urkunde von der Ministerpräsidentin Frau Malu Dreyer verliehen. Pfarrer Alexander Pommerening, Stadtbürgermeister Franz Xaver Scherrer und Herbert Münzing gratulierten dem Geehrten zu dieser besonderen Auszeichnung.

Georg Hepp bedankte sich für diese hohe Auszeichnung, die für ihn auf eine überraschende Art erfolgt. Sein Dank ging auch an die Ministerpräsidentin.

Franz Xaver Scherrer
Stadtbürgermeister

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