Die Teilnahme Hagenbachs am diesjährigen Städtewettbewerb Entente Florale kann uns natürlich nicht davon abhalten, unseren jährlichen Blumenschmuckwettbewerb durchzuführen, auch wenn beide Prozesse sich gegenseitig beeinflussen und befruchten. Während die Entente Florale doch mehr den Blick auf das Ganze lenkte, stellte sich der Blumenschmuckwettbewerb traditionell der Frage, wer hatte den farbenfrohsten Balkon oder den schönsten grünen Garten vorzuweisen hat.

Die diesjährigen Teilnehmer hatten mit viel Geduld und großer Fachkenntnis kleine grüne Oasen und bunte Blickpunkte geschaffen, die das Auge jedes Passanten erfreuen und die das Aussehen unseres ganzen Ortes verschönern. Es steht außer Frage, dass alle Teilnehmer über den sprichwörtlichen grünen Daumen verfügen, und so war es für die Jury nicht leicht, den schönsten Vorgarten und die schönste Balkonbepflanzung zu küren.

Aber diese Vielfalt überzeugender grüner Kreationen macht natürlich den Reiz des Wettbewerbs wie jeden Spaziergangs durch Hagenbach aus. Denn Grün belebt Häuser und Straßen. Und es verbessert das Klima – in jeder Hinsicht des Wortes: Je mehr Natur wir uns in unsere Siedlungen holen, desto größer ist unsere grüne Lunge, und natürlich hebt es die Stimmung, nicht auf kahle Fassaden, sondern auf Blütenpracht zu blicken.

Gepflegte, begrünte Häuser und Straßenzüge werten jedes Viertel, werten die ganze Stadt auf. Die Straßen wirken freundlicher, die Häuser gewinnen mit ihren unterschiedlich grünen Akzenten einen persönlichen Anstrich, die Gärten strahlen Ruhe und Frieden aus. Damit setzen wir unserer hektischen, krisenanfälligen Zeit etwas entgegen. Blumenschmuck schafft kleine grüne Oasen und schenkt uns damit ein Stück Lebensqualität. Das ist die Wirkung nach innen – und nach außen ist Blumenschmuck unser schönstes Aushängeschild. Er spricht Besucherinnen und Besucher an, er wirbt für unseren Ort.

Deshalb möchte ich allen danken, die den Wettbewerb in diesem Jahr organisiert und durchgeführt haben: Liebe Preisträgerinnen und Preisträger, ich wünsche Ihnen weiterhin ein grünes Händchen bei allem, was Sie pflanzen und hegen, und ich hoffe, dass sich auch im nächsten Jahr wieder viele einfallsreiche Hobbygärtnerinnen und -gärtner daran beteiligen, unsere Stadt zu verschönern.

Ihr Stadtbürgermeister
Franz Xaver Scherrer


Bild unten links: Das Publikum bei der Preisverleihung
Bild unten Mitte: Gisela Buchlaub und Henning Otte sorgten mit ihrem musikalischen Können für einen gelungenen Beitrag
Bild unten rechts: Die mit Gold geehrten v.l.n.r., Günther Roth (Jury) Ilse Schof, Volker Bechtold, Ottilie Schröder, Simone Martz, Christa Kämpfe und Stadtbürgermeister Franz Xaver Scherrer

2013 Blumenschmuck1Thumb 2013 Blumenschmuck2Thumb 2013 Blumenschmuck3Thumb

2013 Blumenschmuck4Thumb 2013 Blumenschmuck5Thumb 2013 Blumenschmuck6Thumb

2013 Blumenschmuck7Thumb 2013 Blumenschmuck8Thumb 2013 Blumenschmuck9Thumb

MozartAm 27. September 2013 um 19.00 Uhr begann auf der Bühne des Hagenbacher Kulturzentrums ein bezaubernder kammermusikalischer Mozart-Abend. Nachdem die beiden Kinder Lia Weber und Joël Bussem die Bühne betreten und mit Gesten um Ruhe gebeten hatten, hörte man einen langanhaltenden, tiefen Klarinettenton, der das Adagio von Mozarts Klarinettenkonzert in A-Dur einleitete. Langsamen Schrittes trat nun Stefan Volz auf die Bühne und spielte die einleitenden Takte, während Heidrun Paulus am Flügel Platz nahm und die Begleitung übernahm. Nach und nach traten die weiteren Akteure auf die Bühne: Die Gesangssolisten Sabine Deutsch und Georg Hepp sowie die beiden Musiker Helmut Schleser und Klaus Prinz. Es folgten die drei SprecherInnen Rosi Krahnke, Monika Bögelspacher und Reinhard Gottschlich.

Texte zum Leben und Wirken Mozarts wechselten sich mit musikalischen Beiträgen ab. Helmut Schleser spielte virtuos die Klaviersonate Nr. 16 in C-Dur sowie ein Menuett. Dazwischen entwickelte sich Mozarts Jugend vor dem Publikum, abwechselnd und teils dialogisch von Rosi Krahnke, Monika Bögelspacher und Reinhard Gottschlich vorgetragen. Die beiden Kinder Lia Weber und Joël Bussem sangen je ein Kinderlied aus Mozarts Feder sowie mit Sabine Deutsch und Georg Hepp zusammen a cappella das Quartett Bona Nox. Georg Hepp gab zwei Lieder zum Besten sowie die Arie des Vogelfängers aus der Zauberflöte. Sabine Deutsch präsentierte das Alleluja aus der Motette „Exsultate Jubilate“ sowie Mozarts unvergleichliche Arie der Königin der Nacht, ebenfalls aus der Zauberflöte. Instrumental waren noch ein Menuett sowie die Kleine Nachtmusik zu hören. Den Abschluss bildete die sehr anspruchsvolle Sopranarie „Et incarnatus est“ aus der Großen Messe in c-Moll, die von Heidrun Paulus (Querflöte), Stefan Volz (Klarinette), Helmut Schleser (Cello) und Klaus Prinz (Flügel) begleitet wurde. Initiiert, durchgeplant hatten diesen Abend Heidrun Paulus, die die Arrangements schrieb und die musikalische Leitung übernommen hatte, und Bernd Paulus, der für Text und Regie verantwortlich zeichnete.

Nach dem sensationellen Erfolg des Singspiels „Die Stadtmadam“ im letzten Jahr war dies der zweite Streich des recht neuen Hagenbacher Kleinkunstvereins, der das kulturelle Angebot Hagenbachs in Richtung der Klassik erweitert. Das Singspiel „Der verliebte Trommler“ wird am 3. und 4. Mai 2014 als Singspiel im Stile der Stadtmadam auf die Bühne gebracht werden – die Proben laufen bereits. Den Termin sollte man sich schon mal merken.

2013-09-17 Mozartabend1Thumb 2013-09-17 Mozartabend2Thumb


 

Das Seniorenteam der Stadt Hagenbach„Komponierende Frauen“, so der Titel der Veranstaltung, die am vergangenen Sonntag im Kulturzentrum stattfand, standen im Mittelpunkt des Konzerts des Trio PALENA. Die drei Musikerinnen, Heidrun Paulus (Querflöte) aus Hagenbach, Charlotte Lettenbauer aus Kandel am Violoncello und An-Na Nam, südkoreanische Pianistin, derzeit in Karlsruhe wohnhaft, boten dabei ein abwechslungsreiches und höchst interessantes Programm mit Werken von Frauen, die es in ihrer Zeit schwer hatten, sich gegen ihre männlichen Kollegen durchzusetzen, denn, so die Programminformationen, die Betätigungsfelder der Frauen des 19. Jahrhunderts und früher waren fast ausnahmslos auf Herd und Kinder beschränkt.

Mit der Preußenprinzessin Anna Amalia begann der Abend. Dank ihrer königlichen Abstammung bildete sie eine Ausnahme in dieser für Frauen schwierigen Zeit. Doch ihre Sonate F-Dur ließ erkennen, dass sie ihrem kunstinteressierten und selbst komponierenden königlichen Bruder Friedrich II mehr als ebenbürdig war. Der weiche, zarte Flötenton der Flötistin Heidrun Paulus verlieh diesem Werk einen eleganten, ja geradezu königlichen Glanz. Virtuos anpackend, energisch und brillant meisterte sie im Concertino op. 107 von Cécile Chaminades die atemberaubensten Läufe und erweckte dabei in keinster Weise den Anschein, als würde sich darin nur der kleinste Hauch einer Schwierigkeit verstecken.

Charlotte Lettenbauer hatte sich im Zusammenspiel mit der Pianistin Sophia Seibts Romanzen auserwählt, die sie mit festem erhabenen Bogenstrich und hoher Intensität präsentierte. Leichtfüßig und zu Herzen gehend speziell die Romanze Nr. 3. Die Pianistin An-Na Nam ist ein Juwel in der internationalen Musikszene. So zartfühlend und gleichzeitig sicher und bewegend wie sie Fanny Hensels Stücke „O Traum der Jugend“ und „Notturno“ interpretierte, kann man sie einfach nur als phantastische Pianistin bezeichnen.

Zum Trio Opus 45 der französischen Komponistin Louise Farrenc fanden die drei Musikerinnen wieder zusammen. Hier zeigten alle, welche Virtuosität in ihnen steckt. Vier lange, aber nie langweilige Sätze und als Schlusspunkt ein furioses Presto, das alle im Saal in den Bann zog. Mit dem „Maienlied“ als Zugabe, einer Komposition der Flötistin Heidrun Paulus, die in gekonnter Manier Mozarts „Komm lieber Mai und mache“ in ihrem Werk verwoben hat, klang das mitreißende Konzert aus. Allen Teilnehmerinnen ein herzliches Dankeschön für das Konzert.

 
Hagenbach – das sind wir!
Entente Florale LogoMeine lieben Mitbürgerinnen und Mitbürger,

unter diesem Motto bewerben wir uns für den Bundeswettbewerb „Entente Florale“.

Dabei kommt es auch auf Sie an. Ich bitte Sie um Ihre Mithilfe. Dabei setze ich auch viele Bürgerinitiativen im privaten Bereich. Der Erfolg beim Wettbewerb lebt vom Mitmachen der Bürger. Es lohnt sich aktiv die geeignete Betätigungsfelder zu suchen und zu motivieren bei denen Sie selbst zum Wettbewerbserfolg beitragen können, damit unsere Stadt grüner, lebenswerter und attraktiver für Mitbürger und Gäste wird.

Private Gärten – Haus und Vorgärten – Fassadengrün und Kleingärten spielen bei der Jurybewertung eine wichtige Rolle.

Dazu zählen auch das Engagement und Patenschaften bei der Bepflanzung und von öffentlichen Plätzen, von Verkehrsinseln und Straßenbegleitgrün.

Ausgelobt von Entente Florale werden zahlreiche Sonderpreise für den schönsten Privatgarten, für beispielhafte Friedhofsgestaltung, für besonderes Bürgerengagement oder für Bildungsarbeit in Sachen Natur.

Vielen sind und waren schon bei verschiedenen Aktivitäten dabei. Aber es gibt noch viel zu tun.

Franz Xaver Scherrer
Stadtbürgermeister

So gepflegt kann auch Gemüseanbau aussehen Eine Kleingartenanlage Erdbeeren und Blumen inmitten einer Rasenlandschaft

 


 

Entente Florale LogoZu diesem Thema haben wir die Bürgerinnen und Bürger eingeladen sich ihre Blumenträume zu erfüllen. Die Mitarbeiterinnen vom Blumengeschäft „Pusteblume“ waren bereit sich an der Aktion zu beteiligen. Die Besucher konnten vor Ort sich ihre Blumen kaufen. Eine bunte Anzahl und Vielfalt war vorhanden. Anschließen wurden die Blumen in die mitgebrachten Gefäße gepflanzt.

oben links So macht man Werbung für Entente Florale.
oben Mitte Mitarbeiter der „Pusteblume“ beim Einpflanzen von Sommerblumen
oben rechts Blumentransport einmal anders
unten links Selbst die Mitarbeiter des Bauhofes waren beim Transport behilflich
unten rechts Gestern gekauft und heute schon aufgestellt in der Maximilianstraße


2013-04-29 Geburtenbaeume1Thumb 2013-04-29 Geburtenbaeume2Thumb 2013-05-10 Blumen3Thumb

2013-05-10 Blumen4Thumb 2013-05-10 Blumen5Thumb