Hagenbach

Hagenbach


Dies ist eines der schönsten Fotos, das uns beim letzten Fotowettberwerb erreichte. Die Fotogräfin - wie sie sich selber nennt - ist Margit Michel aus Maximiliansau. Wenn Sie auf das Foto klicken, sehen Sie die Aufnahme in ihrem Originalformat, denn wir haben das Foto oben und unten etwas beschnitten, damit es nicht zuviel Platz wegnimmt.


Erneuerung in der „Friedrich-Ebert-Straße“

Sanierung Friedrich-Ebert-Straße Ab dem 24.2.2017 wird der bestehende Gehweg auf der Westseite ausgebaut. Die Pflasterarbeiten im östlichen Gehweg haben bereits begonnen, so dass in Kürze auf dieser Seite für die Fußgänger zur Verfügung steht. Für die Stadt Hagenbach wird für den späteren Glasfaserausbau ein zusätzliches Leerrohr eingebaut. Der Bauzeitenplan ist im Zeitrahmen.

Franz Xaver Scherrer
Stadtbürgermeister


Der Seniorenbeirat Hagenbach lädt ein zur

ZEN-Meditation

Seniorenteam

Religionszugehörigkeit spielt keine Rolle. Man trifft sich regelmäßig einmal die Woche zum Sitzen.

Was ist ZEN Meditation?

- Sitzmeditation im Schweigen (Zazen)

- ein Weg zu einem achtsamen Leben

- eine Übung ohne Ideologie

Interessiert?

Mitzubringen sind:

- Sitzkissen, Bänkchen o.ä.

- Unterlage (Decke, Socken ....)

- lockere Kleidung

Beginn: Montag, den 20.03.2017 um 19.30 Uhr (bitte 15 Min. vorher da sein).

Ort: Prot. Auferstehungskirchengemeinde, Konrad-Adenauerring 1

Ihr Seniorenbeirat


Großartiger Faschingsumzug in Hagenbach

Trotz Regens kamen viele Besucher zum Faschingsumzug nach Hagenbach. Über 40 Gruppen sorgten auf den Straßen für närrische Stimmung.

Mir bleibt nur noch Dank zu sagen an alle Fasennachter die mit viel Tamtam, jedoch ohne höheren Lärmpegel, für eine musikalische Unterhaltung sorgten. Mein Dank geht auch an die Sicherheitskräfte, an die Polizei und die Mitarbeiter der Verwaltung und Bauhof, die für einen reibungslosten Ablauf sorgten.

Nicht zuletzt auch den Betreiber von sogenannten Tankstellen, die die Fasennachter verköstigten, ein Dankeschön. Den Abschluss bildetete wie immer das gemeinsame Treffen auf dem Festplatz. Ein friedvoller Fastnachtsumzug ging hier zu Ende.

F.X. Scherrer
Stzadtbürgermeister

Faschingsumzug Faschingsumzug Faschingsumzug Faschingsumzug Faschingsumzug Faschingsumzug Faschingsumzug Faschingsumzug Faschingsumzug

Kinderfasching der Hagenbacher Wölfe im Dschungelfieber

Die Affen waren los beim diesjährigen Kinderfasching im Kulturzentrum, das fast aus allen Nähten zu platzen schien. Die Hagenbacher Wölfe und die Stadt Hagenbach luden ein unter dem Motto "Das Dschungelbuch", dem viele kleine und großen Narren toll kostümiert gefolgt sind. Auch dieses Jahr hatten sich die Wölfe mit der Dekoration wieder selbst übertroffen: schon beim Eintritt in den Saal mussten sich die Gäste durch Dschungellianen kämpfen und waren somit gleich in Stimmung. Auf der Bühne hatten sich in Übergröße Mogli und Balu mit ihren tierischen Freunden aufgestellt und waren für die Kinder und Eltern ein beliebtes Fotomotiv. Nachdem sich schon frühzeitig viele Narren ihren Platz sicherten, konnte kurz nach 14 Uhr mit dem Programm gestartet werden. Oberwolf Horst Rödel begrüßte alle Fasenachter sowie Stadtbürgermeister F.X. Scherrer und 1. Beigeordneter Christian Hutter und bedankte sich bei allen Sponsoren für die Unterstützung. Danach übernahm Marina Hartmeyer die Moderation und forderte gleich zur 1. Polonaise auf. Unterstützt wurde sie bei den Spielen von Rudi Stüber und DJ-Wolf Michael Djerdak (2. Vorsitzender) sorgte immer für die richtige Musik. Auch konnte dieses Jahr wieder der Kath. Kindergarten "St.-Michael" Hagenbach mit ihren Erzieherinnen Fillippa Di Gangi und Julia Montillon für eine Tanzeinlage gewonnen werden. Sie zeigten uns mit ihren Kinder, was passiert, "Wenn der Elefant in die Disco geht". Die Zuschauer hatten sichtlich Spaß und forderten gleich die 1. Zugabe. Danach folgten abwechselnd Tanzrunden, Süßigkeitenregen und Spiele für die Kinder aller Altersklassen. So konnten die kleinsten "Limbo-Dance" machen, die Größeren spielten "Klammeraffe", "Liane-Springen" und "Mohrenkopfessen". Über den Mittag verteilt gab es noch weitere Stationen: an der Fotowand konnten die Kinder wie Balu oder Mogli aussehen, bei Dieter und Uwe Pfeil und Bogen schießen, sich am Maltisch von Steffi beschäftigen und bei Sven einen modellierten Luftballonaffen ergattern.

Dieses Jahr hatten auch wieder einige Wölfe einen Tanz einstudiert: den ultimativen Affentanz. Verkleidet mit braunen Fellhosen und Affenmasken heizten sie die Stimmung kräftig an. Einen weiteren Höhepunkt beim Kinderfasching setzten die Guggemusik "Albgoischda Hagenbach" unter der Leitung von Nicole Jung. Mit ihren mitreisenden Liedern hielt es keinen mehr auf den Plätzen. Danach war man schon fast am Ende des Programms angelangt. Es fehlte nur noch der lang ersehnte "Luftballonregen". Mit "99 Luftballons" öffnete sich das Netz und alle Kinder fingen sich einen Luftballon. So waren alle glücklich und zufrieden und gingen gut gelaunt mit ihren Eltern nach Hause.

Nun gilt es noch DANKE zu sagen:
- an die Sponsoren: Metzgerei Gerd Kropp, Schlosserei Jürgen Braun und Partner, LVM Versicherung Christian Völker, Reifenscheune Hagenbach, Getränke Multer, Araltankstelle Frank, VR Bank Südpfalz und Sparkasse Germersheim-Kandel
- allen fleißigen Helfern im Vorder- und Hintergrund sowie den Kuchenbäckern
- allen Wölfen, die beim Auf- und Abbau mithalfen und ihre Dekosachen zur Verfügung stellten
- den Helfern an den Spielstationen
und nicht zuletzt dem supertollen, kostümierten und froh gelaunten Publikum! Ihr ward Spitze ! Wir freuen uns aufs nächste Jahr!

Bild 1 Bühnenbild wunderbar zum Thema gestaltet
Bild 2 Oberwölfin Marion Rödel und ihr Jungwolf
Bild 3 Affentanz
Bild 4 Albgoischda
Bild 5 Faschingstanz Kinder vom Kindergarten St. Michael
Bilder 6 bis 11 Stimmungsbilder

Kinderfasching Kinderfasching Kinderfasching Kinderfasching Kinderfasching Kinderfasching Kinderfasching Kinderfasching Kinderfasching Kinderfasching Kinderfasching

Energiegeladene Jazzsoirée mit G.L. Selection im Kulturzentrum Hagenbach

Mit Jazz musikalisch schwungvoll ins neue Jahr, das ist in Hagenbach – organisiert von der VHS - seit 26 Jahren bewährte Tradition. Dabei wird es niemals gleichförmig, denn Jazz bietet eine enorme Variationsbreite der Musik, eine besondere Song-Charakteristik und ein immer wieder neues Zusammenspiel bewährter und neuer Musiker, für deren Auswahl Günter Logé (Schlagzeug) verantwortlich ist. Mit ihm hatten Joachim Walter (Saxophon, Klarinette, Querflöte), Dr. Dieter Steitz (Klavier), Jochen Gümbel (Gitarre, Gesang) und Alex Stenzel (Kontrabass) aufgespielt. Im Repertoire erklangen Klassiker des Jazz, beginnend bei „All of me“ bis „Take Five“, mit stimmungsvollen Ausflügen nach Nordafrika „A Night in Tunesia“ bis zu den Klangkaskaden von „Caravan“ auf ihrem Zug zur Oase. Schwerpunkt waren bekannte und beliebte Balladen, bei denen Jochen Gümbels facettenreiche Stimme besonders beeindruckte. Mal perlten die Töne sehnsuchtsvoll durch das Kulturzentrum im sanften Liebeslied „My funny Valentine“, mal hielten in „Sunny“ Gesang und Saxophon lebhafte Zwiesprache. Auch Klavier, Bass und Schlagzeug glänzten sowohl mit eigenen lebhaften Gigs, agierten aber auch als souveräne Begleiter.

Groove orientierte Beats haben sich mit jazzig-dynamischen Improvisationen, ausgefeilten Arrangements mit musikalischer Spontanität verbunden. Energiegeladener Jazz, der Spaß macht, ein breites Publikum anspricht und mitreißt. Durch einfallsreiche Improvisationen und einfühlsames Zusammenspiel schafften es die fünf Musiker, selbst Jazz-Abstinenzler zu Jazz-Fans zu machen. Die Musiker ergänzten sich hervorragend aufeinander, bei ihren jeweiligen Solo-Parts.

Die G.L. Selection Band machte die Soirée zu einem besonderen Erlebnis. Die zahlreichen Besucher schätzten zwischen der Musik die interessanten oder witzigen Informationen von Günter Logés Moderation und dankten mit großem Applaus für den stimmungsvollen Abend, besonders auch der Organisatorin Erni Wölfle, der Leiterin der Volkshochschule Hagenbach.

Reinhard Lange gestaltete eine besondere Lichtatmosphäre im Saal und auf der Bühne.

Mögen die großen Aufgaben und Herausforderungen eines neuen Jahres ähnlich wie im Jazz mit gekonnter Routine, aber immer auch wieder mit intelligentem Agieren und sinnvollem Improvisieren funktionieren, so dass für alle Bürger ein „angenehmer Sound“ im Zusammenleben gefunden wird.

Nur Töne, die von Herzen kommen, können auch zu Herzen kommen. Louis Armstrong

Fotos: Walter Knöll

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Neujahrsempfang der Stadt Hagenbach

Beigeordneter Christian Hutter begrüßte zunächst die Gäste und war sehr erfreut über die Anzahl der Besucher.

„Die menschliche Gesellschaft gleicht einem Gewölbe, das zusammenstürzen müsste, wenn sich nicht die einzelnen Steine gegenseitig stützen würden.“ Mit diesem weisen Wort des römischen Philosophen Seneca begrüßte Stadtbürgermeister Franz Xaver Scherrer die Gäste.

In seiner Neujahrsansprache führte er aus: „Wenn wir in diesen Tagen und Wochen die letzten zwölf Monate in Gedanken an uns vorüberziehen lassen, kommt uns vieles in den Sinn: Anregende und aufregende Zeiten liegen hinter uns, Geschehnisse voller Dramatik und Tragik bestimmten die Tage. Gutes und Schlimmes lag – wie oft im Leben – nahe beieinander.“

Bei vielen Menschen sind Zweifel gewachsen. Zweifel daran, ob alles „Machbare“ auch richtig und sinnvoll ist, und Zweifel daran, ob alles Wünschenswerte auch tatsächlich geleistet werden kann.

Es gebührt allen Respekt und Dankbarkeit all denen, die diesen Zusammenhalt stärken und sich dafür einsetzen. Dazu gehören die Vereine, Organisationen, Kirchengemeinden, Pflegeeinrichtungen und auch die Schulen, Kindergärten und andere Bildungseinrichtungen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, Menschen zu ermuntern, ihr Schicksal zu meistern und selbst in die Hand zu nehmen. Sie alle tragen zu einem lebendigen Miteinander bei, ohne das eine Gesellschaft nicht auskommt.

Lassen Sie mich daher am Anfang dieses Jahres ein Dankeschön sagen an alle Bürgerinnen und Bürger, an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dieser Stadt, die zu dieser Gemeinschaft ihren Teil beitragen. An alle, die nicht fragen, was ihre Stadt und ihr Land für sie tut, sondern für die im Vordergrund ihres Handels steht, was sie für das Gemeinwesen tun können.

Wir waren 2016 in der Lage, zukunftweisende Vorhaben umzusetzen und auf den Weg zu bringen. Exemplarisch möchte ich nur folgende Projekte herausgreifen:

Alle Gewerbegrundstücke im jetzigen Gewerbegebiet Breitwiesen sind verkauft. Fa. Sommer und Fa. Groke-Türen mit ca. 100 Arbeitsplätze sind schon in der Produktion.

Fa. Noblesse mit ca. 120 Arbeitsplätze wird zurzeit die Auffüllung vollzogen. Fertigstellung in diesem Jahr

Fa. Linde und Wiemann mit zunächst 60 Arbeitsplätze hat mit der Auffüllung des Grundstückes begonnen. Fertigstellung auch in diesem Jahr.

Mit der Straßensanierung Friedrich-Ebert-Straße wurde 1. Bauabschnitt begonnen. Fertigstellung für diesen Teil April in diesem Jahr. Finanzielle Aufwendungen dafür ca. 200.000 €.

Der Kindergarten St.- Michael bekam im Flurbereich und im Gymnastikraum einen neuen PVC-Belag. Kosten ca. 30.000 €.

Der Planungsauftrag für die Sanitärräume im Kindergarten wurde erteilt.

Das Kulturzentrum bekam einen neuen Außenanstrich. Kosten ca. 30.000 €.

Bepflanzungen gem. landwirtschaftlichem Begleitplan in den Breitwiesen, Industriegebiet und am Rewe-Kreisel wurden durchgeführt. Kosten ca. 200.000 €.

Gehwegsanierungen für 60.000 € wurden durchgeführt.

Des Weiteren standen noch kleinere und mittlere Projekte an.

Meine sehr verehrten Damen und Herren, dass die Kulturszene in Hagenbach etwas Besonderes und Einmaliges ist, hat sich mittlerweile herumgesprochen. Ich möchte hierzu nur ein paar Veranstaltungen rückblickend erwähnen:

Die Konzerte und Ausstellungen der VHS, Ballettabend mit der Tanzschule Danzante im Kulturzentrum, Liederabend mit Charlotte Sternberg, Konzerte mit Heidrun Paulus und Henning Otte mit seiner Konzertgruppe, das adventliches Singen an Weinachten vor der Kirche, 110 Jahre Gesangverein Liederkranz, die „Oscar Night“ des MV Rheingold, Whisky Tasting, Kleinkunstabend, Narrenrock und viele weitere Veranstaltungen rundeten das Jahresprogramm ab.

Aber ein Höhepunkt darf nicht vergessen werden: unser weit über die Grenzen bekanntes und beliebtes Brunnenfest. 3 Tage haben wir gemeinsam gefeiert. Wir waren wieder gute Gastgeber und Hagenbach hat sich von seiner besten Seite gezeigt. Hier nochmals ein herzliches Dankeschön an das Organisationsteam und an die teilgenommenen Vereine. Es war wirklich gut. Ein tolles Programm, eine tolle Stimmung: was will man mehr.

Wir haben die Weichen richtiggestellt und auf diesem Weg werden wir 2017 weiter voranschreiten.

Bereits im letzten Jahr haben wir den Beschluss gefasst das Baugebiet „Nord V“ zu planen und umzusetzen. Ein Ingenieurbüro wird in Kürze dazu beauftragt. Wir wollen jungen Familien eine Möglichkeit schaffen hier in Hagenbach zu bleiben. Bei dem Baugebiet handelt es sich um einen 7,4 Hektar großen Streifen am nördlichen Ortsrand. Das letzte 1981 geschaffene Neubaugebiet liegt daneben.

Ein weiteres Ziel ist die Erweiterung des Industriegebietes „Breitwiesen“. Wir haben letztes Jahr das letzte Grundstück verkauft und es wird bereits eine neue Produktionshalle für Produkte der Autozulieferung entstehen. Das Unternehmen Linde + Wiemann will bereits 2018 eine zweite und 2019/20 eine dritte Produktionsstätte erstellen. Hierzu werden 30.000qm zusätzliche Fläche benötigt. Geplant sind hier 400 Arbeitsplätze.

Mit dem Straßenbau wird es auch weitergehen. Im Rahmen unseres Straßensanierungsprogramms ist nach der Fertigstellung der Friedrich-Ebert-Straße, dann die Friedhofstraße an der Reihe. Dazu müssen wir in diesem Jahr den Planungsauftrag vergeben.

Das Kulturzentrum soll von Mai bis August sicherheitstechnisch auf den neuesten Stand gebracht werden. Dabei geht es um die Einhaltung der neuen Brandschutzrichtlinien und um Energieeinsparung durch neue Leuchtmittel.

In den Sommerferien bekommt der Kindergarten Regenbogen eine neue Sanitäranlage und für das Personal werden zusätzliche Räumlichkeiten geschaffen. Im Kindergarten St. Michael werden die Gruppenräume mit einem neuen PVC-Belag ausgelegt.

Natürlich sollen 2017 die im historischen Ortskern stehenden Gebäude 3 und 7 endlich verkauft werden. Ein Käufer ist vorhanden. Es müssen hier noch denkmalrechtliche Bedenken ausgeräumt werden. Ich sehe die Sache sehr positiv.

Für das Wachthäusel im Ortskern soll ein neuer Gastronom gefunden werden. Ein Teil der Gaststätte ist zwar in Privatbesitz, der historische Teil gehört der Stadt.

Sie sehen, wir haben viel vor und dazu benötigen wir die Unterstützung aller. Lassen Sie uns mit voller Kraft die Aufgaben angehen.

Meine sehr verehrten Damen und Herren, Kommune heißt Gemeinschaft, das sind wir alle. Und wenn wir zusammenstehen und gemeinsam wirken, dann können wir, das hat sich gerade in den letzten Jahren erwiesen, große Herausforderungen meistern. Ich jedenfalls freue mich auf die weitere Zusammenarbeit.

Bürgermeisters Reinhard Scherrer ging in seinen Grußworten auf das abgelaufene Jahr ein. Er wies auf die Investitionen für die Zukunft in der Verbandsgemeinde. Besonders erwähnte er die Sanierungen der Schulen in der Verbandsgemeinde Hagenbach. Gerade die Zukunftsfähigkeit im Bildungsbereich sei ein wichtiges Anliegen der Verbandsgemeinde.

Pfarrer Alexander Pommerening überbrachte die Neujahrswünsche der Kirchengemeinde.

Das Programm wurde umrahmt vom Musikverein Rheingold, Tanzaufführungen von „Martinas Tanzwelt“ und nicht zuletzt durch Fabian Ludwig, Teilnehmer an „The Voice of Germany“.

Fotos: Walter Knöll

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Ehrungen am Neujahrsempfang 2017

Im Mittelpunkt der Feier stand die Ehrung verdienter Einwohner. Einer wurde als „Überraschungsgast“ angekündigt: der 19-jährige Sänger Fabian Ludwig. Er machte sich als Teilnehmer der Fernsehshow „Voice of Germany“ bundesweit einen Namen (wir berichteten). Letztlich schaffte es das Gesangstalent bis ins Halbfinale. Das Finale knapp verpasst, kam er jetzt immerhin zu einem umjubelten Auftritt beim Hagenbacher Neujahrsempfang.

Auch andere Musiker wurden für ihr Engagement mit Applaus bedacht: Marie Klöffer und May Werling, mit silberner „Jungmusikerleistung“ ausgezeichnete Talente des Musikvereins „Rheingold“. Ihre Kameraden Ludwig Klöffer, Christoph Pentos, Aleyna Acar und Annika Beller konnten sich über Bronze freuen. Ferner wurde Erich Winter, lange Jahre unter anderem Rheingold-Vorsitzender, für 40 Jahre als aktiver Musiker geehrt, ebenso Dirigent Fabian Metz für 25 Jahre Tätigkeit. Herbert Reiter ist seit 50 Jahren als Sänger beim Arbeitergesangverein aktiv, Anette Gutzeit seit 40 Jahren im Fanfarenzug des Vereins für Volksmusik und Brauchtum.

Andere Geehrte sind sozial sehr engagiert. Edith Britah zum Beispiel, seit 40 Jahren eines der Aushängeschilder des örtlichen Roten Kreuzes. Oder Alex Cunow, der in vielen Bereichen der Suchtprävention tätig ist. „Er macht seine Arbeit meist im Verborgenen“, so Bürgermeister Scherrer. Rolf Mendel ist seit 35 Jahren für die Feuerwehr tätig. Auch der langjährige Wehrführer Volker Zaucker wurde in Abwesenheit mit einem Präsent bedacht, ebenso die 100-maligen Blutspender Heide Otte und Ernst Scherrer.

Applaus ernteten auch die Vertreter der Eltern-Initiative „Herz-Bande“, die seit 20 Jahren für herzkranke Kinder eintreten. Ein ehrenamtliches Team um Stadtratsmitglied Erich Ulm hat das Dach der Rentnerhütte saniert und damit der Gemeinde etwa 10.000 Euro Kosten erspart. Als Dankeschön erhielten Ulm und seine acht Mitstreiter (Günter Kaiser, Hansgerd Schwarz, Alex Cunow, Marco Bless, Udo Häfele, Robert Baden, Kurt Kremer, Klaus Schoof) einen Pullover mit Hagenbach-Wappen.

Der Reservistenkameradschaft (RV) Bienwald sagte die Stadt Dank für 40-jährige Unterstützung. Die Mitglieder sammeln für die Kriegsgräberfürsorge oder halten am Volkstrauertag die Ehrenwache. Als Vertreter der Bundeswehr sei die RV in Krisenfällen Ansprechpartner für die Kreisverwaltung, sagte Scherrer.

Folgende Sportler wurden beim Neujahrsempfang ausgezeichnet: eine Jugendmannschaft des Tennisvereins, die als Meister von der B- in die A-Klasse aufstieg. Turnerin Mirja Koffler, die sich als Zweite des Speyergaus für die Pfalzbestenkämpfe qualifizierte. Und letztlich Diana Scholler, die mit ihrem Hund bei einem Wettbewerb Kreismeisterin wurde.


Hagenbach spart Energie und Kohlendioxid

Straßenbeleuchtung auf LED umgestellt

Eine endgültige Bestätigung wird es wohl erst mit der Jahresabrechnung 2016 geben. Doch Stadtbürgermeister F.X. Scherrer ist sicher, dass mit der Umstellung der Straßenbeleuchtungseinrichtung auf LED-Leuchtmittel in Hagenbach die Stromrechnung in den Keller rauschen wird. Bereits 2015 war jedenfalls das prognostizierte Ziel schon in Sichtweite, schließlich erfolgte die Umstellung bereits in den ersten Monaten des Jahres.

Die Stadt Hagenbach folgt damit zusammen mit der Ortsgemeinde Neuburg innerhalb der Verbandsgemeinde den Ortsgemeinden Scheibenhardt und Berg, die stromsparende LED-Leuchten in der Straßenbeleuchtungsanlage eingesetzt haben.

Der Stadtbürgermeister erwartet sich davon einen Stromverbrauch, der nur noch bei 21% der bisherigen Verbrauchsmengen liegt. Damit werde allein in Hagenbach die CO²-Menge jährlich um über 2.669 Tonnen gemindert. Die Kosten für die Umstellung hatten sich nach der Planung auf 365.000 € belaufen. Tatsächlich waren jedoch nur rund 308.000 € angefallen. Hierauf erhält die Ortsgemeinde einen Zuschuss in Höhe von rund 59.000 € im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundes. Die Amortisationszeit der Investitionen betrug nach der Planung zwischen 6 und 15 Jahren, je nach vorhandenem Lampensystem.


Postkarten mit Hagenbacher Motiven

Postenkarten von HagenbachDie Hagenbacher Grafikerin Marijana David hat vier Postkarten entworfen, die es bei Lotto Scherrer zu kaufen gibt. Das Werbeplakat hier zur Rechten zeigt die gelungenen Portraits.

Wir werden uns bemühen, hier noch weitere Arbeiten der Designerin vorzustellen. Der aufmerksame Betrachter kennt sie von den jüngsten Plakatentwürfen des Musikvereins Rheingold, wo ihr Gatte Andreas taktvoll am Schlagzeug wirkt.