Hagenbach

Hagenbach


Dies ist eines der schönsten Fotos, das uns beim letzten Fotowettberwerb erreichte. Die Fotogräfin - wie sie sich selber nennt - ist Margit Michel aus Maximiliansau. Wenn Sie auf das Foto klicken, sehen Sie die Aufnahme in ihrem Originalformat, denn wir haben das Foto oben und unten etwas beschnitten, damit es nicht zuviel Platz wegnimmt.


Landesehrennadel für Siegfried Strobel

Siegfried Strobel

In einer kleinen Feierstunde im Rahmen der Stadtratssitzung am 4. Mai 2017 wurde durch Landrat Dr. Fritz Brechtel, im Auftrag der Ministerpräsidentin Malu Dreyer, die Landesehrennadel an Siegfried Strobel verliehen.

In seiner Laudatio ging Landrat Dr. Fritz Brechtel auf das Ehrenamt ein, das heute eine unverzichtbare Leistung ist. Gerade der zu Ehrende hatte sich über Jahrzehnte ehrenamtlich engagagiert. So war Siegfried Strobel vom 17.03.1983 und 20.06.2004 ohne Unterbrechung Mitglied des Gemeinde- bzw. Stadtrates und somit 21 Jahre als Ratsmitglied tätig und in vielen Ausschüssen aktiv. Während dieser Zeit war er auch als ehrenamtlicher Schöffe tätig.

Über 40 Jahren ist Herr Strobel aktiver Sänger im Gesangverein Liederkranz Hagenbach und auch dort war seine Arbeit gefragt als Schriftführer und Kassenprüfer.

Jahrzehntelang war der Geehrte verantwortlich für den Baumschnitt der Obstbäume im Schulgarten der Hainbuchenschule sowie für das Obstpressen und die Herstellung von Apfelsaft zusammen mit den Kindern.

Unzählige Führungen und Vorführungen in den Kindergärten zur Erhaltung der Natur, der Aufbau von Pflanzbeeten in Zusammenarbeit mit der NABU prägten seine mit der Natur verbundene Arbeit.

Und nicht zuletzt sein Lieblingskind das Storchennest wurde in diesem Jahr mit Erfolgt gekrönt. Vor 5 Jahren baute Siegfried Strobel am Rande des Willersinn-Sees ein Storchennest. In diesem Jahr hat sich zum ersten Male ein Storchenpaar angesiedelt. Man ist gespannt, wie es hier weitergeht.

All dies und noch vieles mehr, waren die Gründe für die Verleihung der Landesehrennadel von Rheinland-Pfalz. Mit der Übergabe der Urkunde und der Ehrennadel durch Landrat Dr. Fritz Brechtel wurde Siegfried Strobel für seine Verdienste ausgezeichnet. Ein Blumengebinde für ihre Unterstützung wurde an seine Ehefrau Maria Strobel überreicht.

Stadtbürgermeister überbrachte dem Geehrten die Glückwünsche der Stadt Hagenbach sowie des Stadtrates und bedankte sich ganz herzlich für das gezeigte ehrenamtliche Engagement.


21. Benefiz-Konzert der VHS Hagenbach

Das 21. Benefiz-Konzert der VHS Hagenbach entführte die zahlreichen Besucher zu einer Frühlingsreise, beginnend am Walensee in der Schweiz. Sanft rollten die Wellenmotive ans Ufer im technisch fein geschliffenen Spiel der Hagenbacher Pianistin Ok-Young You. Lebhaft, heiter und nuancenreich ließ sie die Quelle in romantischer Poesie in Franz Liszts „‘Pilgerjahren‘ - Années de Pelerinage I“ sprudeln. Ok-Young You und ihr Ehemann Kurt Weiler haben diese Konzertreihe ins Leben gerufen, zeichnen für die musikalische Gestaltung des Abends verantwortlich, und schaffen es immer wieder aus ihrem Kollegenkreis hochrangige Künstler zu gewinnen, die ohne Gage den Abend gestalten.

So mixte Ok-Young You zusammen mit dem Hornisten Thomas Crome eine interessante Melange bläserischer Spitzenkunst gepaart mit stilsicherer Piano-Begleitung in Carl Reineckes Notturno op. 112 bis hin zur heiteren Zwiesprache ihrer Instrumente mit klassischen bis volkstümlichen Elementen in Mozarts „Hornkonzert D-Dur Nr. 1“.

Für den plötzlich erkrankten Bariton Georg Hepp ist dankenswerterweise David Todd eingesprungen, der zur Freude der Besucher das Kulturzentrum in eine Opern- und Musical-Bühne verwandelte. Mit kraftvoll geschmeidigem Bariton ließ er Arien aus Mozarts „Hochzeit des Figaro“ und „Don Giovanni“ erklingen. Und seine Präsenz gepaart mit dem samtenen Timbre der Stimme begeisterte besonders in „My fair Lady“ von Frédéric Loewe; als aufmerksam souveräner Begleiter am Flügel agierte bei allen Stücken Kurt Weiler.

Die musikalische Reise fand ihre Höhepunkte im vierhändigen Klavierspiel des Musikerpaares Natalia Zagalskaia und Toomas Vana. Die beiden Seelenverwandten entführten mit flirrenden, funkelnden Läufen u.a. zu den „Waldgeistern“ „In einem verwünschten Walde“ in der Suite op. 42 von Edward MacDowell. Und sie führten zum Ziel der musikalische Reise - zum amerikanischen Komponisten Samuel Barber und seinen „Souvenirs op. 28“. Bei diesen sechs verschiedenen Tanzstilen von Walzer bis zum wilden Galopp präsentierte das Pianisten-Paar einen stürmischen, schwungvoll mitreißenden Tastentanz uramerikanischer Klaviermusik. So manches Knie der Besucher begann zu wippen und deren Stimmung endete in fröhlicher Laune und begeistertem Beifall für den heiteren Frühlingsabend.

Die Spendenbeiträge des Abends gehen in einen Fond zugunsten an Krebs erkrankter Menschen der Verbandsgemeinde. VHS-Leiterin Erni Wölfle berichtete über knapp 700 Euro Spenden für diesem Abend. Zusammen mit einigen größeren Einzelspenden hat sich das Fondvermögen auf über 50 000 Euro damit erhöht.

Text: Monika Bögelspacher

Fotos: Walter Knöll

Benefizkonzert Benefizkonzert Benefizkonzert Benefizkonzert Benefizkonzert Benefizkonzert

Luitpoldplatz im gärtnerischen Frühjahrsputz

Luitpoldplatz

Im Rahmen der bürgerschaftlichen Initiative „Ich bin dabei“ traf sich diese Woche die Projektgruppe „Grünzeug und Bachpflege“ zum ersten Male am Luitpoldplatz in Hagenbach, um die dortige Anlage wieder auf Vordermann zu bringen. Mit gärtnerischen Geräten und Sachverstand rückten die Akteure Eigenmächtigkeiten der Natur zu Leibe, wie das nebenstehende Foto zeigt.

Die Stadt Hagenbach bedankt sich herzlich bei den Freiwilligen, die sich wiederum über weitere Mitstreiter freuen würde. Weitere Informationen erhalten Sie unter der Telefonnummer 07273 2017.


Das Wachthäusel ist wieder in Betrieb!

Wirtin Claudia Betsch

Im „Wachthäusel“ in Hagenbach wird seit langem nicht mehr eingekerkert aber seit kurzem wieder eingekehrt. „Das war ein prima Start in unserem neuen „Wachthäusel“, freut sich die neue Wirtin Claudia Betsch. Nach einem Stadtratsbeschluss hat die Stadt die Räume von der Eigentümerin gemietet und an Claudia Betsch verpachtet. Zur Freude vieler Hagenbacher Besucher, denn „mit diesem Traditionslokal kommt wieder Leben in die Ortsmitte“. Viele sind inzwischen bei Claudia Betsch und Ehemann Karl-Heinz, als Helfer im Hintergrund, vorbei gekommen. Die Beiden sind keine Unbekannten, da sie bereits zuvor über längere Zeit das Clubhaus des SV Hagenbach bewirtschaftet hatten. Hier im „Wachthäusel“ möchte das Wirtsehepaar einfach Geselligkeit und Gemütlichkeit mit schmackhaftem Essen zu moderaten Preisen in historischen Räumen bieten. Denn wahlweise kann man im alten Kerker sitzen, dessen Wände mit nostalgischen Ortsfotografien und alten Gerätschaften passend gestaltet sind, oder im holzgetäfelten Schankraum mit „Weinstuben-Charme“, beschreibt Claudia Betsch. Gerade wird auch für schöne Tage der Außenbereich neu hergerichtet und bepflanzt. Die Speisekarte ist u.a. mit Schnitzelvariationen bürgerlich traditionell ausgerichtet. Und für die Zukunft hat die agile Wirtin noch einige Ideen, wie sich ihre Gäste zum Beispiel bei einem Damen-Kaffeeklatsch oder beim Stammtisch in geselliger Runde hier wohlfühlen können.

Vorläufige Öffnungszeiten: Täglich außer Dienstag von 17 – 23 Uhr. Tel-Nr. 0160 5249357

Foto – Claudia Betsch (links), die neue Wirtin des alten Hagenbacher Wachthäusel freut sich über ihren guten Start in der Ortsmitte

Text und Foto: Monika Bögelspacher


Fahrt zur Partnergemeinde Wiesentheid

Wiesentheid

Der Musik- und Gesangverein Wiesentheid feiert in diesem Jahr sein 50-jähriges Bestehen. Dazu sind wir alle herzlich eingeladen. Eine Abordnung der Hagenbacher Gesangvereine wird mit einem gemeinsamen Chor auftreten und die Grüße von Hagenbach überbringen.

Es besteht Mitfahrgelegenheit zu diesem Jubiläum. Die Fahrt und die Veranstaltung findet am Sonntag, den 16. Juli 2017, statt. Abfahrt ist um 7.30 Uhr am Festplatz. Ankunft in Hagenbach gegen 22.00 Uhr.

Anmeldung für die Fahrt nach Wiesentheid erfolgt bei der Stadt Hagenbach während der Sprechstunden oder Tel. 07273/4183. Es würde mich freuen, wenn bei diesem 50-jährigen Jubiläum in Wiesentheid viele dabei wären.

Ihr
Franz Xaver Scherrer
Stadtbürgermeister


Es ist soweit: Ein Storchenpaar bezieht sein neues Zuhause.

Störche

Im Rahmen der Aktion „Entente Florale“, die Stadt soll aufblühen und ergrünen ist es selbstverständlich erwünscht, die einzigartige Naturlandschaft der Rheinauen und des Bienwalds rund um Hagenbach zu pflegen und zu gestalten. Deshalb hat Siegfried Strobel angeregt, eine Nisthilfe für Störche zu gestalten. „Wir hoffen jetzt auf Besiedelung“, meint er und zeigt auf einen etwa elf Meter hohen Pappelstamm mit aufgesetztem Storchennest. Die Pappel steht auf dem Gelände des Willersinn-Baggersees und Strobel bewirtschaftet direkt daneben eine große Streuobstwiese. Weil er hier im Sommer immer wieder kreisende Störche auf Nahrungssuche beobachten kann, war ihm diese Nisthilfe als Einladung an ein Hagenbacher Storchenpaar ein großes Anliegen. Auf einer Holzscheibe von etwa 1,20 Meter Durchmesser befestigte er rundum Birkenreisig, das teilweise weiß angestrichen wurde. „Schließlich weiß man dank Anleitung im Internet, wie es Meister Adebar gerne hat“, verrät Strobel.

Herzlichen Dank für die Durchführung dieser Maßnahme.

Franz Xaver Scherrer
Stadtbürgermeister


Straßenerneuerung in der „Friedrich-Ebert-Straße“

Sanierung Friedrich-Ebert-Straße

Zurzeit wird der Gehweg auf der Ostseite ausgebaut. Noch vor Ostern wird die ersten Asphaltschicht aufgebracht. Damit kann die Friedrich-Ebert-Straße von der Jahnstraße bis zur Prof.-Eichmann-Straße wieder befahren werden.

Nach Ostern beginnt sofort der 2. Bauabschnitt. Das bedeutet, dass dann die Zufahrt von der Kreuzstraße bis zur Erzbergerstraße nicht mehr möglich sein wird.

Die Anwohner werden rechtzeitig schriftlich über den weiteren Ablauf sowie die künftige Müllabfuhr informiert.

Franz Xaver Scherrer
Stadtbürgermeister


Werner Wenzel: Surreal-real fantastische Malerei

Die Volkshochschule der Verbandsgemeinde Hagenbach zeigte im März 2017 in der Galerie Altes Rathaus Werke des 2016 mit 65 Jahren verstorbenen Künstlers Werner Wenzel. Es gab ein Wiedersehn mit Wenzels Exponaten, die zuletzt 2001 in Hagenbach zu sehen worden waren. Seine Witwe hatte seine Bilder zur Präsentation zur Verfügung gestellt. Und so wurde vom 10. März bis 9. April 2017 in einer Hommage an Werner Wenzel und seine Kunst eine Auswahl seiner surrealistischen Gemälde in den Räumen der Galerie „Altes Rathaus“ der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Visionen-Retrospektive - Malerei des Künstlers Werner Wenzel

Wenzel war gelernter Bauzeichner, studierte an der "FAMOUS ARTISTS SCHOOLS", New York. Seine symbolträchtigen Gemälde lenken den Blick des Betrachters vom vergänglich Irdischen in kosmisch-paradiesischen Welten.

Stilistisch hatte sich Wenzel immer zu seinem großen Vorbild Salvador Dali bekannt. In seiner Malerei emanzipierte sich Wenzel jedoch im Laufe der Jahre und fand zu einem persönlichen, eigenen Stil, der nur noch entfernt an Dali und seine Bildwelten erinnerte. Thematisch griff Werner Wenzel immer gerne aktuelle Probleme auf und betätigte sich als kritischer Geist, der das verantwortungslose Handeln der Menschheit monierte. Der introvertierte Künstler war einer der ganz Großen in der südwest-pfälzischen Kunstszene - und er wird es für immer bleiben. Die hohe Qualität in Ausführung und Aussagekraft zeugt von einem großen handwerklichen Können, aber auch von einem kritischen, stets aufs Neue selbst hinterfragendem Geist. Er gab dem Ungesagten, Unerklärlichen, das hinter dem Sichtbaren liegt, Gestalt. Seine Bilder haben immer etwas Visionäres, Fantastisches, Bizarres. Wenzel, der sein malerisches Handwerk mehr als gründlich verstand, gab diesem Seltsamen, Irrationalen mit mystischer Energie und geradezu virtuoser Akribie ein Gesicht. Der stark vom Surrealismus und Phantastischen Realismus geprägte Künstler hatte schon früh seinen eigenen Duktus gefunden. Ein echter Wenzel ist und bleibt unverwechselbar.

Das erste Foto zeigt links die Wittwe Wenzel sowie daneben die Kuratorin der Ausstellung Erni Wölfle. Die Fotos schoss Walter Knöll.

Ausstellung Werner Wenzel Ausstellung Werner Wenzel Ausstellung Werner Wenzel Ausstellung Werner Wenzel Ausstellung Werner Wenzel Ausstellung Werner Wenzel Ausstellung Werner Wenzel Ausstellung Werner Wenzel Ausstellung Werner Wenzel Ausstellung Werner Wenzel Ausstellung Werner Wenzel

Erneuerung in der „Friedrich-Ebert-Straße“

Sanierung Friedrich-Ebert-Straße Ab dem 24.2.2017 wird der bestehende Gehweg auf der Westseite ausgebaut. Die Pflasterarbeiten im östlichen Gehweg haben bereits begonnen, so dass in Kürze auf dieser Seite für die Fußgänger zur Verfügung steht. Für die Stadt Hagenbach wird für den späteren Glasfaserausbau ein zusätzliches Leerrohr eingebaut. Der Bauzeitenplan ist im Zeitrahmen.

Franz Xaver Scherrer
Stadtbürgermeister


Postkarten mit Hagenbacher Motiven

Postenkarten von HagenbachDie Hagenbacher Grafikerin Marijana David hat vier Postkarten entworfen, die es bei Lotto Scherrer zu kaufen gibt. Das Werbeplakat hier zur Rechten zeigt die gelungenen Portraits.

Wir werden uns bemühen, hier noch weitere Arbeiten der Designerin vorzustellen. Der aufmerksame Betrachter kennt sie von den jüngsten Plakatentwürfen des Musikvereins Rheingold, wo ihr Gatte Andreas taktvoll am Schlagzeug wirkt.