Hagenbach


Dies ist eines der schönsten Fotos, das uns beim letzten Fotowettberwerb erreichte. Die Fotogräfin - wie sie sich selber nennt - ist Margit Michel aus Maximiliansau. Wenn Sie auf das Foto klicken, sehen Sie die Aufnahme in ihrem Originalformat, denn wir haben das Foto oben und unten etwas beschnitten, damit es nicht zuviel Platz wegnimmt.


Vorankündigung: »Singen für jedermann« am 8. September 2018

Singen für Jedermann

Sie möchten mal wieder mit anderen zusammen ein paar alte Lieder singen, deren Melodien und Texte jeder über dreißig noch aus seiner Jugend kennt? Alte deutsche Lieder wie „Rote Rosen, rote Lippen, roter Wein“, „Capri Fischer“ oder „Auf der Heide blüh’n die letzten Rosen“. Das würde ihnen gefallen?

Dann sind Sie beim »Singen für jedermann« (und jede Frau, natürlich) der Stadt Hagenbach genau richtig. Am Samstag, den 8. September, werden wir Sie in den Räumen des Vereins für Volksmusik und Brauchtum im Keller des Städtischen Kindergartens in Hagenbach erwarten. Ein paar trainierte Vorsänger, ein Akkordeonist und natürlich auch Liederbücher für jeden garantieren ein gutes Gelingen. An Speisen und Getränken wird es, wie das in Hagenbach so Sitte ist, auch nicht fehlen.

Wann: Samstag, 8. September 2018, 16.00 Uhr
Wo: In den Räumen des Vereins für Volksmusik und Brauchtum im Keller des Städtischen Kindergartens, Konrad-Adenauer-Ring 22

Ihr
Franz Xaver Scherrer
Stadtbürgermeister


Schnupperangeln für Kinder

Schnupperangeln

Du bist gern in der Natur, gern an der frischen Luft und liebst die Ruhe, willst aber auch etwas Spaß und Nervenkitzel erleben? Wie wäre es mit einem neuen Hobby? Probier's mal mit Angeln. Wir vom ASV wollen Euch Einblicke in unsere Leidenschaft geben. Deshalb veranstalten wir dieses Jahr zwei Schnupperangeln für Kinder zwischen 7-14 Jahre. Jüngere interessierte Kinder sind ebenfalls Willkommen. Die Termine sind:

Sonntag 12. August 9-11 Uhr

Samstag 8. September 14-16 Uhr

Beide Veranstaltungen finden am "Entenweiher" statt. Angelgeräte und Köder können durch unseren Verein zur Verfügung gestellt werden. Falls ihr eine eigene Angel habt, dürft ihr diese gerne mitbringen. Es werden ausreichend fischereifachkundige Personen zur Aufsicht und Betreuung anwesend sein. Kindern unter 10 Jahren empfehlen wir eine Begleitperson mitzunehmen. Die Teilnahme ist kostenlos. Alles was ihr benötigt ist dem Wetter entsprechende Kleidung. Gerne stehen wir im Vorfeld für Rückfragen zur Verfügung. Wir bitten um Anmeldung bzw. Kontaktaufnahme bei Tobias Zimmermann (0176 96609208, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!). Wir freuen uns auf Euch!


1100 Jahre Marktgemeinde Wiesentheid

Wiesentheid

Am Sonntag, den 23.09.2018, feiern unsere Freunde in Wiesentheid 1100 Jahre Marktgemeinde Wiesentheid. Dazu sind wir herzlich eingeladen. Im Rahmen der Festlichkeiten findet um 13.00 Uhr ein historischer Umzug statt.

Es wäre schön, wenn wir uns hier präsentierten könnten. Der Wunsch aus Wiesentheid wäre, dass wir die damalige Evakuierung nachstellen könnten und somit den Umzug bereichern würden. Bereits vor Jahren waren wir mit einer Abordnung bei einem vergleichbaren Umzug dabei.

Die Gruppe Stadtmadam hat bereits ihr Mitwirken zugesagt.

Aus diesem festlichen Anlass werden wir einen oder zwei Busse einsetzen. Kosten für die Teilnehmer entstehen hierfür nicht. Die Abfahrt ist um 7.30 Uhr vorgesehen. Ankunft in Hagenbach gegen 22.00 Uhr.

Wer hat Interesse? Wer macht mit?

Ich bitte um Rückmeldung Ihrer Teilnahme während der Sprechzeiten im Alten Rathaus. Selbstverständlich können auch Nichtteilnehmer an der Fahrt nach Wiesentheid teilnehmen. Hierfür beträgt der Fahrpreis 10,00 Euro.

Ihr
Franz Xaver Scherrer
Stadtbürgermeister


Nachlese: Maibaum 2018

Auch in diesem Jahr ragt der Maibaum vor der St. Michaelskirche mit 15 Meter in den Himmel. Vor der Aufstellung wurde der Baum kurzfristig noch geziert. Die Mitarbeiter des Bauhofs haben den Baum fachkundig aufgestellt. Ich danke den Männern des Bauhofs und Herrn Derreth für die motorische Hilfeleistung beim Aufstellen des Baumes. Mein Dank geht ebenso an den Musikverein Rheingold für seine musikalische Begleitung. Ein herzliches Dankeschön an Doris Schlechta für das schöne Maigedicht, das sie selbst vortrug. Allen Helferinnen und Helfern, die für den reibungslosen Ablauf der Bewirtung zuständig waren, danke ich für die spontane Bereitschaft.

Hier ein Auszug des Mai-Gedichtes:

Der Maibaum steht am angestammten Platz,
Zwischen Rathaus – Kirche – Bank.
Sein Bänderkranz ist fröhlich und bunt
Und sein Stamm ist rank und schlank.

Bei Wind und Wetter steht er hier,
Unverdrossen – unverzagt.
Als ein guter alter Freund
Wünscht er uns einen guten Tag.

Als Symbol der Freude
Darf er hier nun 4 Wochen stehn.
Er schaut auf unsre kleine Stadt,
Dann sagt er uns auf Wiedersehn.

Ihr F.X. Scherrer
Stadtbürgermeister

Maibaumh Maibaumh Maibaumh Maibaumh Maibaumh Maibaumh Maibaumh Maibaumh Maibaumh

Landesehrennadel für Stadtkantor Georg Hepp

Georg Hepp

In einer kleinen Feierstunde, unter der Mitwirkung des Kath. Kirchenchores St. Cäcilia Hagenbach, wurde Herrn Georg Hepp durch Landrat Dr. Fritz Brechtel die Landesehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz verliehen. In der Laudatio würdigte Fritz Brechtel der Werdegang des Stadtkantors.

Georg Hepp, geboren am 21.02.1950 in Bexbach im Saarland, ist ein Kind einer Musikerfamilie. Seine Eltern führten ihn und seine 6 Geschwister schon früh an die Musik heran. Bereits im Jahr 1963 nahm er das Studium der Kirchenmusik am Bischöflichen kirchenmusikalischen Institut in Speyer auf und legte 1967 seien Prüfung als Organist, Kantor und Chorleiter ab. Er galt damals als der jüngste seiner Zunft im ganzen Bistum Speyer. Weiterbildung war ihm stets wichtig. Er absolvierte von 1979 bis 1981 ein Abendstudium für Chorleitung und Gesang bei Prof. Wolfgang Schäfer in Freiburg mit dem Abschluss als Chormeister.

Seine ersten Einsätze hatte er dann in seiner Heimatgemeinde Bexbach und den umliegenden Filialgemeinden der Pfarrei, wo er auch Gründungsmitglied des Kirchenchors Niederbexbach war. Von 1967 bis 1973 leitete er den Männerchor Bexbach. Der Liebe wegen zog es ihn 1973 nach Hagenbach und heiratete seine Frau Margit.

Doch die Kirchenmusik ließ ihn nicht los. Er trat 1974 in den katholischen Kirchenchor St. Cäcilia 1811 Hagenbach ein, wo er immer wieder als aushilfsweise Vizechorleiter und als Organist sein Können unter Beweis stellte. Von 1975 bis 1981 war er dessen 1. Vorsitzender.

Georg Hepps Fähigkeiten wurden bald über den Kirchenchor hinaus bekannt. So leitete er von 1976 bis 2012 den Männerchor des Gesangvereins Liederkranz Hagenbach und von 1978 bis 2013 den Eintracht Knielingen. Von beiden Vereinen wurde Georg Hepp für die hervorragende Arbeit 2012 vom Gesangverein Liederkranz Hagenbach und 2013 vom Gesangverein Eintracht Knielingen zum Ehrenchorleiter ernannt. 2012 erhielt er von der Stadt Hagenbach den Ehrentitel Stadtkantor.

2012 beendete Georg Hepp zwar seine offizielle Laufbahn als Chorleiter weltlicher Chöre. Wenn er aber gebraucht wird, folgt er dem Ruf seiner ehemaligen Vereine und des Stadtbürgermeisters, um Projektchöre der örtlichen Vereine bei Bedarf zu leiten.

Seine große Liebe gilt aber der Kirchenmusik. Im November 1986 übernahm er den Kirchenchor St. Cäcilia 1811 Hagenbach, den er bis heute leitet. Seit 1995 ist der Organist der Pfarrkirche St. Michael in Hagenbach.

Seine Lieblingskomponisten, wen würde es wundern, sind Max Reger, Anton Bruckner und Johann Sebastian Bach. In Erinnerung sind vielen Südpfälzern und Badenern die von ihm organisierte „Johann Sebastian Bach-Nacht“ und der „Mozartabend“.

Georg Hepp ist Gründungsmitglied des Kleinkunstvereins. In den Aufführungen „Die Stadtmadam“ und „Der treulose Trommler“ sang er eine Hauptrolle und stellte daneben auch sein komödiantisches Talent unter Beweis. Auch beim „Britischen Abend“ intonierte er „Rule Brittania“. Bei diesen Aufführungen studierte er auch mit den Chören die Gesangstücke ein.

Georg Hepp engagiert sich auch ehrenamtlich im Sängerkreis südliche Rheinpfalz, wo er seit 1978 die musikalischen Geschehnisse mitgestaltet.

Georg Hepp hat sich um das kulturelle und gesellschaftlich Leben in Hagenbach, der Südpfalz und im benachbarten Baden äußerst verdient gemacht.

Für all seine Verdienste wurde Herrn Georg Hepp die Landesehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz, durch eine Urkunde von der Ministerpräsidentin Frau Malu Dreyer verliehen. Pfarrer Alexander Pommerening, Stadtbürgermeister Franz Xaver Scherrer und Herbert Münzing gratulierten dem Geehrten zu dieser besonderen Auszeichnung.

Georg Hepp bedankte sich für diese hohe Auszeichnung, die für ihn auf eine überraschende Art erfolgt. Sein Dank ging auch an die Ministerpräsidentin.

Franz Xaver Scherrer
Stadtbürgermeister

Georg Hepp Landesehrennadel Georg Hepp Landesehrennadel Georg Hepp Landesehrennadel Georg Hepp Landesehrennadel

Nachlese: Fünfte Hagenbacher Whisky-Verkostung

Am 14. April fand im Hagenbacher Alten Rathaus die fünfte Whisky-Verkostung statt. Michael Gallischek, Marcus Hofmann sowie Edith und Klaus Prinz präsentierten insgesamt 31 verschiedene Sorten aus ihren privaten Beständen, die nach Lust und Laune gegen einen Kostenbeitrag probiert werden durften. Taiwan war als Herkunftsregion vertreten, Indien, Schweden, die Pfalz (!) und natürlich Schottland. Eine schöne Speyside-Auswahl war zu verkosten, sechs Islay-Whiskies zwei Highland Parks von den Inseln und natürlich einige Vertreter der Highlands.

Etwa 50 Gäste versammelten sich in der Galerie Altes Rathaus. Ein paar neue Gesichter waren zu sehen, doch die meisten waren Stammgäste, die teils eine zweistündige An- und Abreise in Kauf nehmen, um hier ausgefallene Whiskies zu probieren. Eine ganze Reihe der angebotenen Spezialitäten lag bei Flaschenpreisen um die 100 € und auch darüber. Wo kriegt man solche Tröpfchen sonst noch zu schnuppern und zu probieren?

Beim nächsten Termin Im Herbst wird auch Rudolf Hayo wieder dabei sein und eine Auswahl seiner enormen Sammlung amerikanischer Whiskeys stilgerecht präsentieren.


Fotonachlese des Benefizkonzerts zugunsten Krebskranker

Benefizkonzert Benefizkonzert Benefizkonzert Benefizkonzert

Straßenerneuerung der „Friedrich-Ebert-Straße“ abgeschlossen

Die Straßenerneuerung in der Friedrich-Ebert-Straße ist beendet. Die Stadt Hagenbach hat unter der Leitung der Verbandsgemeindeverwaltung als Straßenbaubehörde die Friedrich-Ebert-Straße ausgebaut. Die dazu erforderlichen Arbeiten sind beendet, so dass die offizielle Übergabe der Straße am Mittwoch erfolgte. In der Begrüßungsrede von Stadtbürgermeister Franz Xaver Scherrer wurden die Zahlen und Fakten zum Ausbau der Straßen genannt.

Die Auftragssumme lag bei 723.000,-- Euro. Insgesamt hat die Straße eine Länge von 450 m u. eine durchschnittliche Breite von 7,60 - 8,50 m. Beim Vollausbau wurde darauf geachtet, dass ein einseitiger Gehweg von 1,50 m entsteht. Es wurden 20 neue Parkplätze geschaffen, sowie 7 Bäumchen der Stadtbirne gepflanzt. Die Ausführung erfolgte in 3 Bauabschnitten. Aufgrund des schlechten Untergrundes und dem teilweise schlechten Wetters betrug die Bauzeit statt 10 insgesamt 13 Monate.

Das Erscheinungsbild in der Friedrich-Ebert-Straße hat sich geändert. Die Gehwege und Kreuzungsbereiche sind nun rot-bräunlich gehalten.

Das Besondere an dieser neugestalteten Straße ist ein verkehrsberuhigter Ausbau mit drei Engstellen. Geparkt werden darf nur noch in den vorgesehenen Parkflächen. Damit wurde ein geordnetes Parken geplant, das auch angenommen wird. Ebenso wurde eine Erweiterung an den Einmündungen der Waldstraße und der Kurpfalzstraße vorgenommen.

Stadtbürgermeister F.X. Scherrer bedankte sich für Planung und Bauleitung bei den Mitarbeiter des Karlsruher Ingenieurbüros FMZ sowie bei der ausführende Baufirma Schön und Sohn, Speyer, für die reibungslose und zügige Vollendung dieser Maßnahme.

Ein weiterer Dank gilt Herrn Rinnert und Herrn Ritter von der Verbandsgemeinde sowie den Anwohnern für ihr Verständnis für die Unannehmlichkeiten während der Bauphase.

Bürgermeister Reinhard Scherrer sieht einen weiteren Aspekt in der Qualitätssteigerung des Gebietes und bedankte sich für die gute Zusammenarbeit von Verbandsgemeinde und Stadt Hagenbach.

Franz Xaver Scherrer
Stadtbürgermeister

Foto 1: Das grüne Band wird durch anwesende Kinder durchschnitten. v.l.n.r.: Bürgermeister Reinhard Scherrer, Stadtbürgermeister Franz Xaver Scherrer und Beigeordneter Christian Hutter

Foto 2: Begrüßung der Teilnehmer durch Stadtbürgermeister Franz Xaver Scherrer

Friedrich-Ebert-Strasse Friedrich-Ebert-Strasse

Nachlese der Osterkrone

Seit 23 Jahren ziert die Osterkrone den Brunnen vor der St. Michaelskirche in Hagenbach. Viele fleißige Helferinnen und Helfer haben in ehrenamtlicher Arbeit das Kunstwerk gefertigt.

Als Gäste konnte Stadtbürgermeister Franz Xaver Scherrer Bürgermeister Reinhard Scherrer und Pfarrer Alexander Pommerening begrüßen.

In seiner Begrüßung führte Stadtbürgermeister u.a. aus: ich freue mich, dass wir das Osterfest auch in diesem Jahr wieder mit einem festlich geschmückten Osterbrunnen einläuten. Mit seinem farbenfrohen Schmuck aus Zweigen und farbigen Eiern hat sich unser Brunnen in ein wahres Kleinod verwandelt. So schön wie jetzt sieht unser alter Brunnen nur über Ostern aus. Er zieht gleich alle Blicke auf sich, er bereichert unseren Ort um ein weiteres Aushängeschild. Deshalb möchte ich allen ganz herzlich danken, die mitgewirkt haben, den Brunnen österlich umzugestalten. Viele waren beteiligt: haben die Aufgabe übernommen, den festlichen Schmuck anzubringen. Sie alle haben viel Fantasie und viel Zeit aufgewandt, um uns zu erfreuen. Als Inge Rihm mit ihrem Mann Helmut damals die Initiative ergriff, den alten Brauch wiederzubeleben, haben sie eine gute neue Tradition begründet. Denn seit der gelungenen Premiere freuen sich viele Bürgerinnen und Bürger sowie Gäste aus unserer Umgebung schon lange im Vorfeld darauf, unseren Brunnen in seinem österlichen Gewand zu sehen.

Und nicht zuletzt gilt mein Dank Frau Thut die jetzt die Initiative ergriffen hat, den Osterbrunnenbrauch wiederzubeleben. Das war, wie ein Blick auf den Brunnen in seinem bunten österlichen Gewand zeigt, eine großartige Idee.

Der Brauch, mit einem schön geschmückten Osterbrunnen auf den Wert von Wasser hinzuweisen, ist also gerade heute höchst aktuell. Unsere alte Tradition ist erstaunlich modern, sie setzt ein Zeichen.

Und auch der Schmuck unseres Osterbrunnens ist nicht nur schön fürs Auge, sondern hat viel Symbolkraft. Das Grün der Osterzweige, die den Brunnen zieren, steht für die wiedererwachende Natur im Frühjahr; das Ei wiederum ist ein uraltes Sinnbild für Fruchtbarkeit und wiederkehrendes Leben und symbolisiert im Christentum die Auferstehung Jesu.

Ostern, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürgern, liebe Gäste, ist ein Fest der Hoffnung, der Frühlingsbeginn markiert die Wiederbelebung allen Lebens. Ostern steht für Neuanfang, für Aufbruch – und das hat auch uns viel zu sagen.

Deshalb schätzen wir unseren Osterbrunnen, deshalb sehen wir ihn als eine Bereicherung der Ostertage an.

Sein Dank ging auch an die Messdienerinnen und Messdiener für das Rätschen während der Kartage und beim Aufstellen der Krone, sowie Herrn Pfarrer Alexander Pommerening für die Segensworte.

Ein schönes Ostergedicht, von Doris Schlechta verfasst und vorgetragen, rundete das Programm ab. Ihr wurde hierfür mit einem Blumengebinde gedankt wurde, ebenso wurde den Helferinnern für das Binden der Osterkrone eine Rose als Dankeschön von Stadtbürgermeister Franz Xaver Scherrer überreicht.

Ihr
Franz Xaver Scherrer
Stadtbürgermeister

Osterkrone Osterkrone Osterkrone Osterkrone Osterkrone Osterkrone

Gefiederte Sommergäste gesichtet

Die Störche sind wieder in Hagenbach zurück. Auf den Storchenhorsten am Willersinn und am Stadtbrauhaus haben sie ihr alten Nester besetzt. Zurzeit richten sie ihren Brutstätten für den zu erwartenden Nachwuchs her. Wenn dann alles hübch herausgeputzt ist, werden die Paare noch unter viel Geklapper die biologische Grundlage für den Nachwuchs legen müssen.

Bleibt zu hoffen, dass in diesem Jahr mehr Jungstörche ausgebrütet werden.

Störche


Nachlese: Hungermarsch am 11. März 2018

Am Sonntag, den 11. März 2018, fand der 37. Hungermarsch statt. Nach dem Eröffnungsgottesdienst in der Hagenbacher St. Michael-Kirche machten sich über 400 Indienfreunde auf den Rundkurs über Büchelberg und Scheibenhardt wieder zurück nach Hagenbach, wo im Kulturzentrum der traditionelle Abschluss stattfand.

Die Erlöse in Höhe von rund 60.000 € kommen der Indienhilfe e.V. zugute und unterstützen die Arbeit von Pater Franklin und seinen Helfern.

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Nachlese: 25-jähriges Konzertjubiläum von Heidrun Paulus

Mitreißendes Konzert im Alten Rathaus

Ganz im Zeichen unseres französischen Nachbarn stand die Musik, die anlässlich des 25-jährigen Konzertjubiläums der Hagenbacher Flötistin Heidrun Paulus im Alten Rathaus Hagenbach erklang. Gemeinsam mit der vielfach ausgezeichneten Pianistin Naila Alvarenga hatte Paulus Werke französischer Komponisten ausgewählt und ihr Programm "Charmantes Frankreich" präsentiert. Allesamt Werke höchster Schwierigkeit, und von beiden Künstlerinnen mit unglaublicher Leichtigkeit und atemberaubender Virtuosität vorgetragen.

Franz Xaver Scherrer, Stadtbürgermeister und Organisator der Veranstaltung freute sich, dass trotz der miserablen Witterungsbedingungen so viele Konzertbesucher ins Alte Rathaus gekommen waren und begrüßte die beiden Künstlerinnen, die übrigens an gleicher Stelle vor dreieinhalb Jahren ihr Konzertdebüt feierten und nun, im Laufe des Abends, ein musikalisches Feuerwerk entzündeten.

Mit Claude Arrieu und Mel Bonis waren zwei weibliche Komponisten vertreten, die ihre Werke nur unter einem männlichen Pseudonym veröffentlichen konnten, weil Frauen zur damaligen Zeit gefälligst ihren Haushalt und Kinder zu versorgen hatten, statt sich einem künstlerischen Zeitvertreib zu widmen, wusste die Flötistin zu berichten. Besser erging es da Cécile Chaminade, deren höchst virtuoses Concerto op. 107 zum Abschluss erklang.

Einen tollen Applaus erhielt Naila Alvarenga für ihren hingebungsvoll und präzise gespielten Vortrag der Arabesque Nr.1 von Claude Debussy. Desweiteren waren Gabriel Fauré, der Flötenspezialist Paul Taffanel und der spitzbübische Francis Poulenc zu hören, dessen Musik hin und wieder ein Schmunzeln in die Gesichter der Zuhörer zu zaubern vermochte. Das Publikum war von den Darbietungen des Duos hingerissen und rieb sich ungläubig die Augen. Mit schlafwandlerischer Sicherheit und Präzision hüpften Finger und Hände über Flötenklappen und Klaviertasten und erzeugten einen fulminanten Klangteppich, der sicher noch auf dem Nachhauseweg nachklang. Ein gut ausgewähltes und hervorragend dargebotenes Programm, das mit einer Zugabe des "Plaisir d'Amour" des Deutsch-Franzosen Martini endete.

Mit einem Blumengebinde bedankte sich FX. Scherrer bei den beiden Musikerinnen für dieses Jubiläumskonzert und speziell bei Heidrun Paulus für ihre 25-jährige Konzerttätigkeit in Hagenbach.

Paulus Paulus Paulus Paulus Paulus


Nachlese: Chorwerk-Matinée

Chorwerk

Neuer Name – bekannte Gesichter – der Chor „Young Voices“ im Arbeitergesangverein hat sich umbenannt. „Mit dem Namen gab es ab und zu Missverständnisse“, begründete Herbert Kölbl, 2. Vorsitzender des Vereins den Wechsel, nicht ohne lächelnd zu ergänzen, dass die Stimmen der Sänger durchaus noch jung seien.

Entgegen aller englisch-amerikanischen Sprachtrends haben sich die Sänger in einem pfiffigen Schritt hin zu ihren Wurzeln entschlossen. Denn der Arbeitergesangverein von 1911 wurde gegründet, um in der Zeit intensiver Industrialisierung den Menschen einen heiter-musikalischen Ausgleich zum anstrengend-gleichförmigen Fabrikalltag zu bieten. Natürlich stehen heutige Sänger tagsüber nicht mehr an einer Maschine, aber Erholung von einer anstrengenden Arbeitswoche ist weiterhin nötig. Dafür war die Einladung von „Chorwerk“ zum Sonntagsbrunch gedacht. Passenderweise wurden die Besucher des Kulturzentrums Hagenbach mit Industriedesign, großen bunten Zahnrädern und „blechernem Charme“ sowie dem Lied der Solidarität und Freundschaft „You’ve got a Friend“ empfangen.

Serviert wurden zum Frühstück neueste Tipps und Komplimente zur Pflege der Partnerschaft, „du bist meine Chillout-Area“ aus „ein Kompliment“, ergänzt durch eine lecker-musikalische Mischung fetziger Songs und sanfter Balladen. Darunter „Imagine“ von John Lennon, ein Lied mit ganz neuer aktueller Bedeutung in unruhigen politischen Zeiten. Ständiger Wechsel der Stimmen und Rhythmen begeisterte beim Love-Song „Hey there Delilah“. Und ein recht schwieriges Arrangement meisterten die Sänger stimmsicher und warmherzig zwischen Traumwelt und Realität changierend in „Sounds of Silence“. Auch die heißen Beats „A hard days night“ und das aktuelle „Titanium“ fehlten nicht zum Aufwärmen in diesen frostigen Zeiten. Die Dirigentin Julia Funk-Balzer zeigte, dass mit ausgewähltem Liedgut, viel Fleiß, guten Tipps und Training auch ein kleiner Chor von gerade etwa 20 Sängerinnen und Sänger eine abwechslungsreiche und wohlklingende Veranstaltung meistern kann. Souveräner Begleiter der Sänger am Flügel war Peter Eck.

Mit „Nette Begegnung“ begrüßten die Gastsänger von AlBaTenSo Minderslachen, ein Song voller Floskeln, in denen sich manch einer von uns wiedererkannte. Ihre Lieder, so auch das emotionale „Hallelujah“ verbreiteten gute Stimmung. Sie verstärkten teilweise zusammen mit Sängern aus Maximiliansau die Hagenbacher „Chorwerker“ bei dem Maybebop-Remake nach der Pause.

Geboten wurden Rock- und Pop-Leckerbissen aus einem Frühlingskonzert 2016 in Wörth, bei dem das Pop-Quartett Maybebop mit etwa 120 Sängern der Region – nach vorhergehenden Workshops - aufgetreten war. Trotz der langen Zeitspanne und der wesentlich geringeren Anzahl Sänger war kein Song lauwarm aufgewärmt. Heiße Beifallsstürme begleiteten die Lieder, u.a. „Time after Time, „Auf uns“, „Du hast’n Freund in mir“ und „School’s out for summer“. „Chorwerk“ Hagenbach lädt nach diesem genussvollen Sonntag ganz unverbindlich zu einem „Mitsing-Abend“ am Donnerstag 8. März ein. Weiterhin gibt es auch die Mitgliederwerbung des Vereins, verbunden mit einer Spende an eine gemeinnützige Einrichtung. 100 Euro werden für neue Sängerfrauen, und sogar 200 Euro für singende Männer gespendet. „Das ist keine frauenfeindliche Preisgestaltung, sondern einfach ein Gag, bei dem nicht die Wertigkeit (der Männer) sondern die Knappheit des Gutes ‚singende Männer‘ eine Rolle spielt“, ist vom Chor zu erfahren.

Info: Mitsing-Abend am Donnerstag 8. März um 18.15 Uhr im Probenraum der Hainbuchenschule Hagenbach „Am Stadtrand“ (rechtes Seitengebäude). Tel. Infos: 07273 2815 (Uli Steinmann).

Fotos Achim Betsch

Chorwerk Chorwerk Chorwerk Chorwerk


Nachlese: Hagenbacher Faschingsumzug 2018

Bei strahlendem Sonnenschein zog sich der diesjährige Faschingsumzug auf seiner Stammstrecke durch Hagenbach. Die Route war gesäumt von vielen überwiegend auch kostümierten Anwohnern und Gästen. Zahlreiche Verpflegungsstände boten Nahrhaftes in fester und flüssiger Form für die Zugteilnehmer.

Lassen Sie sich von den Impressionen durch den Zug leiten. Unsere Fotostrecke haben wir für Sie in hoher Ausflösung in ein ZIP-Archiv gepackt, das Sie gerne herunterladen können.

Faschingsumzug Faschingsumzug Faschingsumzug Faschingsumzug Faschingsumzug Faschingsumzug Faschingsumzug Faschingsumzug Faschingsumzug Faschingsumzug Faschingsumzug Faschingsumzug Faschingsumzug Faschingsumzug Faschingsumzug Faschingsumzug Faschingsumzug Faschingsumzug Faschingsumzug Faschingsumzug Faschingsumzug Faschingsumzug Faschingsumzug Faschingsumzug Faschingsumzug Faschingsumzug Faschingsumzug Faschingsumzug Faschingsumzug Faschingsumzug Faschingsumzug Faschingsumzug Faschingsumzug Faschingsumzug Faschingsumzug


Rathausstürmung 2018 am 8. Februar

Seid gegrüßt ganz herzlich gern,
ihr liebe Narren von Nah und Fern.
Kein Widerstand kann jetzt noch was bezwecken,
deshalb grüß ich Euch und geb‘s auf mich zu verstecken
Wir wissen, dies alles ist unserem F.X ein Kraus,
denn er muss verlassen sein lieb gewonnenes Haus.

Oberwolf Horst Rödel konnte eine Anzahl von Gäste begrüßen u.a. die „Rhosemer Stockriebe“ aus Rheinsheim, aus Philippsburg die „Geese“, die „Lauterpfludde“ aus Scheibenhardt, die „Pforzer Windhexe“ und Bürgermeister Reinhard Scherrer.

6 neue Wölfe wurden danach mit Wolfsblut - sprich Riesling - getauft und damit in die Rudelgruppe aufgenommen. Selbst der gemeinsame Chor der Wölfe mit ihrem einstudierten Wolfslied durfte nicht fehlen. Alle waren danach gespannt auf die offizielle Rathausstürmung.

Mit gereimten Sprüchen um Hagenbacher Ungereimheiten stürmten die Faschingswölfe das Rathaus zur Machtübernahme.

Der Oberwolf führte u.a. aus:
Wir Wölfe haben seit einigen Wochen über einige Missstände nachgedacht,
darum steht für uns fest, das wäre doch gelacht,
wir Wölfe müssen erneut an die Macht!

Die Friedrich-Ebert-Stroß wurde völlig umgebaut
Damit der Faschingsumzug nicht mehr staut
Für Geld wird hier alles saniert
Bäume gepflanzt dass alles flaniert
Vor lauter Bäume in dere Stroß
Hoffentlich gibt’s känn Stau beim Umzug bloß.

Zu guter letzt werden wir ein Wolfsmuseum einrichten,
das erzählen wird von Hachebacher Geschichten.
Im Keller vom Schwingschen Haus ist es geplant,
die Anmietung des Raumes schon angebahnt.
Jedoch der Denkmalschutz ist dagegen
sonst wäre die Bebauung schon vergeben.

F.X. Scherrer ließ sich nicht alles bieten und erwiderte:
Ich warne euch: hütet die Kinder und nehmt euch in Acht,
damit der Wolf dort euch nid ach noch Ärger macht.
Die kummen jedes Johr mit der ganze Bagage,
ums Rathaus zu plündern, des bringt mich in Rage.

Ihr habts widder geschafft, es dud mir grad weh,
wenn ich die närrischen Gestalten im Rathaus seh.
Ganz fest hat ich vor, diesmal standhaft zu bleiben,
und die Wölfe vom Rathaus zu vertreiben.

Die Rathaus-Geischder, ihr Wölfe hör gut zu,
zu dene sei nett un loss se in Ruh.
Die Stadtmadam spaziert als nächtens durchs Haus
un denkt sich neie Gedichtlen aus.

Do isch de Schlissel – uff denn musch uffbasse
Un nie vun auße stegge lasse.
Am Aschermiddwoch will ich en widder zurick.
Viel Spaß im Rathaus, un auch viel Glick.

Bürgermeister Scherrer leistete kaum Widerstand, gab es doch bei leerer Kasse auch kaum etwas zu verteidigen.

Danach zeigten bei ihrem Auftritt die Hagenbacher Albgoischder ihr musikalisches Können und heizten so richtig für eine grandiose Stimmung. Allen Helferinnen und Helfer sowie den vielen Gästen unser herzliches Dankeschön.

Fotos Knöll Walter

Rathaussturm Rathaussturm Rathaussturm Rathaussturm


Nachlese des Kinderfaschings

Viele große und kleinen Narren wollten am vergangenen Sonntag beim diesjährigen Kinderfasching dabei sein. Schon früh füllte sich das Kulturzentrum und bald war kein Sitzplatz mehr vorhanden. Unter dem Motto "Wilder Westen" luden die Hagenbacher Wölfe mit Unterstützung der Stadt Hagenbach ein. Mit Spielen für jedes Alter, Spielstationen und viel Stimmungsmusik wurde für beste Unterhaltung gesorgt. Die Tanzaufführung des Kath. Kindergartens "St. Michael" und der Tanzgruppe der Wölfe bereicherten das Nachmittagsprogramm, bevor die Hagenbacher Albgoischda nochmals so richtig einheizten. Da hielt es keinen mehr auf den Sitzen. Zum Abschluss schwebten die lang ersehnten Luftballons von der Decke und der diesjährige Kinderfasching fand seinen Ausklang.

Kinderfasching Kinderfasching Kinderfasching Kinderfasching Kinderfasching


Nachlese: Speyer City Stompers begeisterten beim Auftritt im Kulturzentrum in Hagenbach

Neujahrsjazz

Es ist Tradition geworden, dass die Volkshochschule Hagenbach die Kulturveranstaltung mit einer Neujahrs-Soirée eröffnet. Es war ein besonderes Erlebnis, diese 27. Veranstaltung mit sechs großartigen Musikern und wunderbaren Besuchern feiern zu dürfen. 150 Gäste sind der Einladung gefolgt. Die Band bot durch ihre hohe musikalische Qualität und ihrem unvergleichbaren Rhythmus ein abwechslungsreiches und spannendes Programm. Die exzellenten SCS Speyer-City-Stompers überzeugten mit vielen bekannten Hits, aber auch mit selten gespielten Stücken aus der New-Orleans Phase, ein bisschen in Richtung "Ballroom" gehend. Wenn gute Technik und reichlich Herzblut mit Ausdrucksstärke hinzukommen, die äußere Präsenz im Einklang mit der guten Absicht ist, dann fasziniert dies das Publikum umso mehr. Genau das können die Speyer City Stompers besonders gut. Traditionelle Jazz-Titel spielen, die heute kaum noch jemand kennt, die aber die Menschen der Gegenwart noch tief im Herzen berühren.

Der Auftritt im Kulturzentrum Hagenbach war ein voller Erfolg. Die Band wurde vom Publikum nach einer Stunde Zugabe mit Standing Ovation verabschiedet.


Neujahrsempfang der Stadt Hagenbach

Die Stadt Hagenbach hatte auch in diesem Jahr zum Neujahrsempfang eingeladen. Der 1. Beigeordnete Christian Hutter begrüßte eingangs die Vertreter aus Politik, Kirche, Wirtschaft, Handel und die zahlreichen Mitbürgerinnen und Mitbürger.

Er ging dann auf das vergangene Jahr 2017 ein und gab seinen Eindruck wieder, dass dieses ungewöhnlich schnell vergangen sei. Sind dafür die modernen Medien und Kommunikationsmittel verantwortlich zu machen? Sicherlich kann man behaupten, dass sich das Lebenstempo seit Beginn der Industrialisierung deutlich erhöht hat.

Danach erfolgt die Neujahrsansprache des Stadtbürgermeisters Franz Xaver Scherrer. Er erwähnte u.a.:

Ein neues Jahr hat begonnen. Doch ist es wirklich mehr als neue Jahreszahl und ein neuer Kalender? Ein Kalender, der oft schon zum Jahreswechsel mit neuen Terminen und Verpflichtungen aufwarten kann.

Einem neuen Jahr wohnt auch der vielzitierte Gedanke eines Neuanfangs inne. Auch wenn die Realität eine andere Sprache spricht und eher die Kontinuität betont, so hat dieser Gedanke des Neuanfangs durchaus seinen Charme, weil er uns Freiheiten anbietet, die man durchaus nutzen kann – politisch wie persönlich.

Es ist ein traditionsreiches und sinnvolles Unterfangen, den Neujahrsempfang für einen Rückblick auf das vergangene Jahr zu nutzen. Blenden wir die größeren Dimensionen einmal aus und schauen wir, was sich in den vergangen zwölf Monaten in unserer Stadt zutrug.

Lassen Sie uns gemeinsam an folgende Geschehnisse erinnern:

  • Die Sanitärräume im Kindergarten Regenbogen wurden saniert.
  • Dazu zählt auch die Erneuerung der Friedrich-Ebert-Straße.
  • Die Firma Noblesse und die Firma Linde & Wiemann haben ihre Produktionen im Gewerbegebiet Breitwiesen aufgenommen.
  • Planungsaufträge für Erweiterung Breitwiesen und Neubaugebiet Nord wurden vergeben.
  • 500 Jahre Luther wurde von Prot. Kirchengemeinde mit einem Luther-Menü gefeiert.
  • Das Kreuz am Obertorplatz und das Feldkreuz am Hirtengärtel wurden saniert, Schließung der alten Aussegnungshalle wegen Baumängel.
  • Brückensanierungen an drei Brücken mussten durchgeführt werden.
  • Die Umbaupläne für Ludwigstraße 3 und 5 wurden eingereicht.
  • Die Schwesternstation St. Dominikus wurde leider geschlossen.
  • Gesangverein Frohsinn feierte sein 110-jähriges Jubiläum und der Gesangverein Eintracht sein 145-jähriges Jubiläum.
  • Viele Ausstellungen und Konzerte der Volkshochschule bereicherten unser kulturelles Angebot.
  • Ein Wertmustropfen zeigt immer wieder die langjährigen Planungen und Überlegungen für die Sportplatzverlagerung und die Schwierigkeiten der Verkehrsberuhigung in unseren Straßen.

Wir sind trotz allem auf einem guten, wir sind auf dem richtigen Weg. Und diesen Erfolgskurs wollen wir fortführen. Wir werden alles daransetzen, Hagenbach weiter nach vorn zu bringen und dafür zu sorgen, dass noch mehr Mitbürgerinnen und Mitbürger gute Lebensperspektiven erhalten. Denn – das dürfen wir nicht übersehen – nicht alle haben vom Arbeitsmarkt - und Wirtschaftsboom profitiert.

Wir haben die Anliegen und die Probleme aller Bürgerinnen und Bürger, aller Vereine und Unternehmen im Auge. Hagenbach soll ein guter Ort für alle zum Lernen, Wohnen und Arbeiten sein. Und wir wollen unsere Stadt auch für die nächste Generation gut aufstellen.

Von daher hat es für uns Priorität, die Rahmenbedingungen für die Schaffung und den Erhalt von Arbeitsplätzen zu verbessern sowie Investitionsanreize zu bieten. Konkret planen wir die Erweiterung des Industriegebiets Breitwiese. Der 2017 angesiedelte Automobilzulieferer Linde & Wiemann will dort bis 2020 eine weitere Produktionshalle in Betrieb nehmen. Dazu sollen in diesem Jahr die Weichen gestellt werden. Auch der Türenhersteller Groke will seinen Betrieb erweitern. Am Ende werden es im Gewerbegebiet Breitwiese 500 Arbeitsplätze geben. Damit können wir die Qualitäten unseres Standorts weiter stärken.

Ganz oben auf der Agenda stehen bei uns nach wie vor Kinderbetreuung und Bildung. Nicht zuletzt, weil Hagenbach erfreulicherweise wieder wächst. Wir stehen zu unserer Verantwortung, allen Hagenbachern Kindern viel Förderung und eine gute Bildung zu vermitteln sowie die Eltern dabei zu unterstützen, Beruf und Familie zu verbinden. Deshalb wollen wir die Räumlichkeiten im Kindergarten Regenbogen neu ordnen um damit für die Zukunft gerüstet zu sein.

Ein zunehmend wichtiger Faktor ist das Wohnungsangebot geworden. Wir brauchen mehr Wohnungen für junge Familien und Alleinerziehende sowie für ältere Menschen. Um dem wachsenden Bedarf gerecht zu werden, ist für dieses Jahr vorgesehen bei der Erweiterung Neubaugebiet Nord V bei den Planungen weiter voran zu kommen. Nachdem Anregungen des Stadtrats zum Bebauungsplan aufgenommen wurden, soll dieser im Februar beschlossen werden. Dann kommt die Auslegung, wobei jeder die Möglichkeit hat seine Anregungen vorzubringen.

Von Mai bis September soll das Kulturzentrum saniert werden. Einerseits geht es um die Umsetzung von Brandschutzrichtlinien, aber auch um technische Erneuerungen, etwa die Umstellung auf LED. Das Foyer wird dann zum offiziellen Veranstaltungsort ausgewiesen.

Ein weiteres Thema ist die Planung für einen Gymnastikraum-Anbau zur Sporthalle. Zurzeit wird geprüft welche Kosten entstehen. Dieser Raum soll die die abzureißende Mehrzweckhalle ersetzen. Für dieses Grundstück gibt es später Möglichkeiten, weitere Ideen umzusetzen. In diesem Zusammenhang soll auch die Zukunft der Sporthallen-Tribüne geprüft werden. Auch zwingen uns Brandschutz und Fluchtwege-Richtlinien eine Lösung zu finden.

Eine weitere Frage wird sein, wie schaffen wir es, die Situation für alle Verkehrsteilnehmer zu verbessern, für Fußgänger, Radler, Auto- und Lkw-Fahrer und nicht zu vergessen die Anwohner verkehrsreicher Straßen. Wie können wir für Sicherheit und einen guten Verkehrsfluss sorgen, wie unsere Gemeinde (Stadt) grüner machen? Wie bekommen wir die Lärmbelästigung in den Griff, ebenso die Parksituation in unseren Straßen. Mit dem Ausbau unserer Straßen haben wir, davon bin ich überzeugt, einen guten Anfang gemacht.

Ein weiter wichtiges Vorhaben ist der Ausbau des Glasfasernetzes. Dazu wurden die vertraglichen Voraussetzungen geschaffen. In Kürze folgt der erste Informationsabend zu diesem Thema. Unser Ziel ist es, dass jede Wohnung einen Anschluss bekommt, um für die technologische Zukunft gerüstet zu sein.

Ich möchte allen Hagenbacherinnen und Hagenbachern, die sich für ihre Mitmenschen und das Gemeinwohl einsetzen, ganz herzlich für ihr selbstloses Tun und ihren großartigen Einsatz danken. Ebenso danke ich allen Unternehmen und Initiativen, die Verantwortung übernehmen und aktiv werden. Sie alle sind Teil einer lebendigen Zivilgesellschaft, die uns weiterbringt.

Zu Beginn eines neuen Jahres darf man sich bekanntlich etwas wünschen. Und ich wünsche mir, dass es mit unserer Stadt weiter aufwärtsgeht, dass Hagenbach ein guter Ort ist und bleibt, um hier zu leben und zu lernen, zu arbeiten und seinen Ruhestand zu verbringen.

Ich wünsche mir, dass die Beziehungen zwischen den Hagenbacher-innen und Hagenbachern von Achtung und Freundlichkeit geprägt sind, dass es uns immer gelingt, Konflikte friedlich und einvernehmlich zu lösen und dass wir - wie bisher - zusammenhalten und gemeinsam in und für Hagenbach zu wirken. Das sind Qualitäten, die uns mit Zuversicht in die Zukunft blicken lassen.“

Bürgermeisters Reinhard Scherrer ging in seinen Grußworten auf das abgelaufene Jahr ein. Er verwies auf die Investitionen für die Zukunft in der Verbandsgemeinde. Besonders erwähnte er die Sanierungen der Schulen in der Verbandsgemeinde Hagenbach. Gerade die Zukunfts-fähigkeit im Bildungsbereich sei ein wichtiges Anliegen der Verbandsgemeinde.

Landrat Dr. Fritz Brechtel ging bei seinen Grußworten auf den Wirtschaftsstandort des Landkreises ein, sowie auf die hervorragenden Erfolge der Stadt Hagenbach hierzu und überbrachte die Neujahrswünsche des Landreises Germersheim.

Pfarrer Alexander Pommerening schloss an die vorgebrachten Wünsche und Geschehnisse der letzten Tage an und sprach abschließend ein Friedensgebet, damit unsere Welt friedlicher in die Zukunft blicke soll.

Das Programm wurde umrahmt vom Musikverein Rheingold, Gesangverein Liederkranz und dem Fanfarenzug des Vereins für Volksmusik und Brauchtum und nicht zuletzt durch das junge Talent Elias Werling am Flügel.

Neujahrsempfang Neujahrsempfang Neujahrsempfang Neujahrsempfang Neujahrsempfang Neujahrsempfang NeujahrsempfangHagenbacher Wölfe

Gesucht: Neue Wölfe für die Hagenbacher Fasenacht!

Der 11. November ist vorbei und die Karnevalssaison eröffnet. Und schon geht es wieder los bei den Hagenbacher Wölfen. Da die aktuelle Kampagne recht kurz ist, gilt es, soviel von der lustigen Zeit im Jahr mitzunehmen wie nur geht. Dazu suchen wir junge und junggebliebene Hagenbacherinnen und Hagenbacher (gerne auch Bewohner der Verbandsgemeinde Hagenbach), die mit uns so richtig Fasenacht feiern wollen. Wir sind unterwegs in der Pfalz und Baden, aber auch bei der alemannischen Fasenacht im Schwarzwald. Außerdem kennt man uns vom Rathaussturm am Schmutzigen Donnerstag in Hagenbach und vom Kinderfasching. Außerhalb der Fasenacht treffen wir uns, wer will, zu einem Stammtisch oder besuchen befreundete Maskengruppen in der Umgebung bei ihren Feierlichkeiten.

Was müsst ihr mitbringen? Nix! Seid einfach gut gelaunt, habt Spaß an der Fasenacht und schon kann es losgehen.

Ihr meint: für Kinder und Familien ist das noch nichts? Falsch! Gerade den Kindern macht es Spaß sich verkleidet zu präsentieren! Wer gerne mal einen "Schnupperumzug" mitmachen möchte, spricht einfach unsere Vorstände Horst Rödel, Tel. 07273 3393, oder Michael Djerdak Tel. 0151 28238521, an.

Auf unserer Homepage www.woelfe-hagenbach.de könnt ihr auch sehen, was bei uns in den letzten Jahren so los war. Viel Spaß beim Stöbern und hoffentlich können wir dich bzw. euch bald bei den Hagenbacher Wölfen begrüßen!

Von Rudolf zu Rudolf

Rudolf von Habsburg

Am 1. Mai 1218 wurde in der Nähe von Sasbach am Kaiserstuhl ein Knäblein geboren und Rudolf genannt. Stolze 799 Jahre und ein paar Tage später erblickte in Hagenbach ein junger Storch das Licht der Welt und ward auch Rudolf genannt. Der erste Rudolf entstammte dem Geschlecht der Habsburger und verlieh 1281 als Kaiser Rudolf I. Hagenbach die Stadtrechte, was diese junge aufstrebende Stadt aus dem Regiment des Klosters Weißenburg befreite. Der Stammbaum des neuen Rudolfs lässt sich nicht ganz so weit zurückverfolgen, doch immerhin handelt es sich um einen Pfälzer Storchenvater aus Hördt und eine Storchenmutter aus dem Badischen Blankenloch.

Christian Reis vom Storchenzentrum in Bornheim beringte am 15. Juni 2017 den jungen Rudolf von Habsburg, so der offizielle Name, mit der Nummer AX676, die Patenschaft übernahm Siegfried Strobel. Eine solcher Akt geht in Hagenbach, wie Kenner wissen, nicht ohne einen Umtrunk vonstatten, der wiederum von Bürgermeister Franz Xaver Scherrer ins Werk gesetzt worden war.

Wenn sich der junge Rudolf von Habsburg Ende August, Anfang September auf seine erste Reise ins afrikanische Winterquartier macht, kommt er vielleicht am Kaiserstuhl vorbei. Die Ruine der Limburg, Geburtsort seines Namenspaten, ist zwar ein wenig versteckt, aber vielleicht entdeckt er sie da, keine hundert Meter vom Rhein entfernt, unweit der Schleuse Marckolsheim. Möglicherweise kommt er im nächsten Jahr wieder nach Hagenbach. Im März, April nächsten Jahres wird Siegfried Strobel den Horst, den er vor Jahren zusammen mit dem inzwischen verstorbenen Wilfried Schenk baute, wohl regelmäßig beobachten. Und wenn sich wieder ein Pärchen eingefunden haben wird, werden wir berichten.

Und so möchte man mit Lohengrin rufen: „Mein lieber Schwan!“ Was für eine Geschichte!

Storchennachwuchs Storchennachwuchs Storchennachwuchs

Postkarten mit Hagenbacher Motiven

Postenkarten von HagenbachDie Hagenbacher Grafikerin Marijana David hat vier Postkarten entworfen, die es bei Lotto Scherrer zu kaufen gibt. Das Werbeplakat hier zur Rechten zeigt die gelungenen Portraits.

Wir werden uns bemühen, hier noch weitere Arbeiten der Designerin vorzustellen. Der aufmerksame Betrachter kennt sie von den jüngsten Plakatentwürfen des Musikvereins Rheingold, wo ihr Gatte Andreas taktvoll am Schlagzeug wirkt.