Hagenbach


Dies ist eines der schönsten Fotos, das uns beim letzten Fotowettberwerb erreichte. Die Fotogräfin - wie sie sich selber nennt - ist Margit Michel aus Maximiliansau. Wenn Sie auf das Foto klicken, sehen Sie die Aufnahme in ihrem Originalformat, denn wir haben das Foto oben und unten etwas beschnitten, damit es nicht zuviel Platz wegnimmt.


Hagenbacher Wintermarkt rund um das Rathaus

Wintermarkt Am Freitag, den 22. und am Folgetag, den 23. November lädt die Stadt Hagenbach erstmals seit vielen Jahren wieder zu einem Markt in der kalten Jahreszeit ein. Rund um das Rathaus bieten 24 Aussteller Kunsthandwerk und alles was Herz und Gaumen begehren.

Tatsächlich hat es einen Markt in dieser Größe noch nie in Hagenbach gegeben. Wenige Tage vor der Adventszeit und vier Wochen vor Heiligabend, finden hier die Besucher besondere Geschenkideen, angeboten von vorwiegend Hagenbacher Anbietern, Vereinen und Gruppen aus der Region.

Neben kulinarischen Leckerbissen, die sich über Reibekuchen, Dampfnudeln, Bratwürste, Flammkuchen und vieles mehr erstrecken, bietet der Markt ganz spezielle besondere Details. Musikalische Rundgänge von Alphorn- und Weisenbläsern, gehören genauso zum Kulturprogramm wie Chorauftritte. Kinderaugen werden leuchten, wenn der Zauber in der Galerie des Alten Rathaus auftritt oder dort oben, im Warmen, Märchen- und Geschichtenerzählerinnen Spannendes für die Kleinen vorlesen. Eltern haben währenddessen die Möglichkeit, eine Tasse Glühwein zu trinken und gemütlich über den Markt zu schlendern.

Der Verkauf eines „Hainbuchen-Springerle“ und die Versteigerung eines FCK-Reliefs dienen einer Spende an das örtliche Reparaturcafe, das Jugendzentrum und den Förderverein der Grundschule.

Der Ideengeberin und Organisatorin Edith Prinz, unterstützt vom Stadtbeigeordneten Tobias Zimmermann, heißen die Besucher herzlichst willkommen und sind sicher: "Bei einigermaßen trockenem Wetter erwarten uns zwei ganz tolle Tage." Nutzen Sie die Gelegenheit, noch etwas abseits der oft hektischen Dezember-Tage und verbringen Sie ein bisschen Zeit im Familien- und Freundeskreis, plaudern Sie mit Nachbarn oder Kollegen.

Man darf gespannt sein, was die Organisatoren und Aussteller bei ihrem ersten Anlauf, im tollsten und gemütlichsten Ambiente des Stadtkerns, für die Besucher noch arrangieren. Der Wintermarkt Hagenbach bietet ein vielseitiges Programm, lädt zum Verweilen und Stöbern, zum Schauen und Hören ein.

Die folgende Abbildung zeigt den aktuellen Planungsstand des Wintermarkts.

Lageplan

Akteure und Aktionen

Freitag, 22. November

16:00-17:00 Bühne Bigband des Europa-Gymnasiums Wörth
17:00-17:30 Galerie Altes Rathaus Zauberer
17:30-18:15 Festplatz Alphörner und Weisenbläser
17:30-18:00 Galerie Altes Rathaus Frau Kern

Samstag, 23. November

14:00-14:30 Festplatz Alphörner
14:30-15:00 Bühne Schulchor der Hainbuchenschule
15:00-15:30 Galerie Altes Rathaus Frau Kern
15:30-16:00 Galerie Altes Rathaus Zauberer
16:00-16:30 Galerie Altes Rathaus Frau Kern
16:30-17:00 Galerie Altes Rathaus Frau Rupp
17:00-17:30 Bühne Männerchor des GV Frohsinn
17:30-18:15 Festplatz Alphörner und Weisenbläser

Nachlese: Klezmer-Konzert der Spitzenklasse in Hagenbach

Klezmer ist eine jahrhundertealte Musiktradition des aschkenasischen Judentums, das wesentlich in Osteuropa verwurzelt war. Die Aschkenasim waren stets auch tief in ihrer traditionellen religiösen Praxis verhaftet, aber, wie so oft im Judentum, ist der dialektische Diskurs nie weit weg und vielleicht ist Klezmer als eine Ausdrucksform der musikalischen Dialektik aufzufassen.

Die Moderne verdrängte mit der Zeit auch diese kulturelle Ausdrucksform, bis in den 1970er Jahren Giora Feidman (geb. 1935) auf den Plan trat und mit seinen hinreißenden Klarinetteninterpretationen die USA und Europa begeisterte.

Nun kommen wir zu Helmut Eisel, einem saarländischen Mathematiker, Software-Entwickler und routiniertem Jazz-Klarinettisten, der – und nun schwenken wir elegant zu dem Klezmer-Abend in Hagenbach – 1989 Giora Feidman begegnete und dieser Ausdrucksform des Klarinettenspiels verfiel.

Wer Klarinettenmusik ausschließlich mit dem verbindet, was Orchester üblicherweise darbieten, bis hin zu Mozarts Klarinettenkonzert in A-Dur, der hat keine Vorstellung davon, was Helmut Eisel mit seinen Klarinetten anstellt. Von ausdrucksvollen Passagen über irrwitzige Läufe und Kaskaden bis hin zu den singenden, teils jauchzenden Folgen. Sogar ein spottendes Gelächter vermag ein wahrer Meister, wie er, aus diesem Instrument hervorzulocken.

Im Lied über Eisels Lieblingskatze Ronja kann man verfolgen, wie diese der sicher sehr flinken Maus hinterherjagt. Nach einem virtuosen Finale über Stock und Stein wird man Zeuge, wie Ronja mit einem großen Satz ihre Beute schlägt. Giora Feidman sagte einst, er sei ein Sänger und singe mit seiner Klarinette. Eine Mäuse jagende und singende Klarinette hört man nicht alle Tage.

Klezmer-Musik trifft man in vielerlei Besetzungen an, doch die Kombination mit einer Konzertharfe ist, auf den ersten Blick zumindest, eine ungewöhnliche Variante. Jedoch die Harfe liegt mit ihrem tiefsten Ton immerhin eine Quarte unter einem Kontrabass und endet eine Oktave oberhalb einer Konzertgitarre, ein fürwahr mächtiger Tonraum. Mit der Harfenistin Birke Falkenroth hatte Helmut Eisel eine kongeniale Partnerin an seiner Seite, die seine Lieder harmonisch unterbaute. Auch zwei faszinierende Soli der klassischen Harfenliteratur gab sie zum Besten.

Die Hagenbacher, die das enorme Potenzial dieser Veranstaltung erkannt hatten, waren zugegen. Die Galerie „Altes Rathaus“ war bis auf den letzten Platz besetzt.

Altbürgermeister Franz Xaver Scherrer verdingte sich als Bühnenhelfer, wie Birke Falkenroth amüsiert berichtete, und wuchtete mit dieser die schwere Harfe durchs Treppenhaus.

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Inhaltliches Update der Hagenbacher Homepage www.hagenbach.de

Update

In den nächsten Wochen wollen wir unsere Homepage inhaltlich ein Stück weit erneuern. Verschiedene Rubriken sollen auf den aktuellen Stand gebracht werden. Über eine Beteiligung der Bürger in diesem Thema würden wir uns freuen. Gerne nehmen wir Ihre Anregungen und Ideen hierzu entgegen. Wenden Sie sich doch einfach per E-Mail an unseren 1. Beigeordneten unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.


Unsere Grillhütte „Am Altrhein“ ist eine der Schönsten im Sendegebiet von Radio Regenbogen

Interview mit Franz Xaver Scherrer

Der Radiosender „Regenbogen“ hat im Rahmen seiner Ausschreibung „Schönster Grillplatz 2019“ unsere Grillhütte in Hagenbach zu einer der drei Schönsten seines Sendegebiets gekürt. Eine Expertenjury des Senders traf nach den Besichtigungen eine Vorauswahl aus mehreren Dutzend Grillplätzen. Wir kamen in die Endrunde der Abstimmung. Über das vergangene Wochenende wurde die Siegerstadt online gevotet. Auf der Homepage und in den Social Networks konnte man seine Stimme abgeben.

Interview mit Franz Xaver Scherrer

Letztlich gewann die Stadt Brühl (ca. 14.500 Einwohner) aus dem Rhein-Neckar- Kreis das Online-Voting. Die Grillhütte aus Endingen am Kaiserstuhl (ca. 10.000 Einwohner) und unsere Grillhütte in Hagenbach bekamen sehr viele Stimmen, scheiterten aber knapp. Trotzdem können wir stolz darauf sein, dass eine unabhängige Jury unser Gelände so positiv bewertet. Ein Grund mehr das Areal stetig weiter zu pflegen. Herzlichen Dank an das Team vom Bauhof und an die ehrenamtlichen Helfer der letzten Jahre, die hier immer wieder mitanpacken.


Entwicklungskonzept um Schule und Festplatz vorgestellt

Festplatz Planungslogo Bürgerpark statt Pausenhof: Im Umfeld von Kulturzentrum und Schule stehen in den nächsten Jahren große Veränderungen an. Ihren „Masterplan“ zur Umgestaltung dieses Areals präsentierten Städteplaner in der letzten regulären Sitzung in der Bürgermeister-Ära Franz Xaver Scherrer.

„Es gibt einiges an Handlungsbedarf“, meinte Roland Kettering vom auf Stadtplanung spezialisierten Büro BBP aus Kaiserslautern. Das Gebiet um die Schule sei „eine sehr bedeutende Zone für die Stadt.“ Nicht nur das Schulgelände gibt es da, welches seit Schließung des Hauptschulzweigs 2010 als stark überdimensioniert gilt. Auch Kulturzentrum, Senioren- und Jugendheim, der Kindergarten (im teils noch leerstehenden ehemaligen Hauptschulgebäude) und der neue Friedhof grenzen an. „Wir haben einen kritischen Blick darauf geworfen“, sagte Kettering, betonte aber: „Dies ist noch kein fertiger Plan.“

Um die Schule und ihre Sporthalle kümmert sich die Verbandsgemeinde separat. Letztere wird diesen Sommer saniert, bis 2023 steht die Erneuerung der Schule und der Bau eines neuen Gebäuderiegels bevor. Der Pausenhof wird auf die heutige Sportfläche verlegt. Das Schulgelände soll kompakter werden und ein Großteil der Fläche an die Stadt übergehen. Auf diese Planung bauen die jetzt vorgestellten Überlegungen des Büros BBP auf. Den Festplatz, heute zum Parken von 75 Autos freigegeben, könne man dem Seniorenzentrum anbieten – für ein Ergänzungsgebäude mit privat nutzbarer Tiefgarage. „Das ist nicht die Gegenfinanzierung“, sagte Kettering. 535.000 Euro haben die Planer als Einnahme für das Grundstück veranschlagt, aber sie kommen derzeit auf 2,2 Millionen Euro für die Realisierung ihrer anderen Ideen. In der Summe nicht eingerechnet: Die sicherlich ebenfalls Millionen kostende Sanierung der Ex-Hauptschule.

Die jetzt vorgestellten Pläne sehen vor, das heutige Schulgelände mit Wegen zu durchziehen. Alle Einrichtungen im Umkreis sollen besser erreichbar sein. Und das von zentraler Stelle aus, nämlich dem neuen Parkplatz. Er ist, mit vielen Bäumen und etwa 80 Stellplätzen inklusive „Elterntaxi“-Stand versehen, im heutigen Pausenhof vorgesehen. Die angrenzende Mehrzweckhalle mit dem alten Lehrschwimmbecken soll dann abgerissen sein. An ihre Stelle tritt ein „Bürgerpark“, für den auch die Fläche des heutigen Jugendzentrums gebraucht wird. Dessen Gebäude wollen die Planer zum Café umfunktionieren. Auch der Rad-Unterstand fällt weg. Die Jugend soll ins Ex-Hauptschulgebäude ziehen.

Auf der gesamten Ensemble-Fläche soll künftig mehr Ordnung herrschen. „Hier ist ganz viel untergebracht“, sagte BBP-Planerin Julia Biewer, aber man stehe orientierungslos davor. Um dies zu verbessern, soll beispielsweise das Kulturzentrum einen neuen Haupteingang bekommen: in entgegengesetzter Richtung zu heute, hin zum Bürgerpark mit den neuen Parkplätzen.

Ein in jüngster Zeit immer wieder ins Gespräch gekommener (Teil-) Abriss des ehemaligen Hauptschulgebäudes ist für die Planer kein Thema. Einige Einrichtungen sind heute schon dort untergebracht, es gibt aber noch viel Leerstand. Hier seien Neunutzungen denkbar, so Kettering. „Da muss man noch gemeinsam über Möglichkeiten und Potential sprechen.“

Im letzten Schritt wollen die Planer den Bereich hinter dem ehemaligen Hauptschule und der Sporthalle angehen. Dort habe man aufgrund eines Grabens das Gefühl, man stehe „am Ende von Hagenbach“. Sie wollen den Bereich mit viel Grün aufhübschen. Quasi als Sahnehäupchen schlagen sie das Anlegen eines Naturspielplatzes vor. Als Verbindung der Sporthalle zum nahen Rewe-Supermarkt empfielt BBP einen Fuß- oder Radweg, jedoch keine Zufahrt für Autos.

Kettering betonte, dass die Realisierung nicht „in zwei Jahren gemacht“ sei. „Es ist vielleicht eine Frage der nächsten zehn Jahre.“ Aus dem Stadtrat gab es fast nur positive Worte. „Wir wissen, dass wir noch viele Gespräche führen müssen“, sagte Stadtbürgermeister Franz Xaver Scherrer und fügte hinzu: „Wenn man keinen Masterplan hat, kann man eine Kommune nicht weiterentwickeln. Der neue Stadtrat wird sich mit dem Entwicklungskonzept befassen entscheiden wie eine Umsetzung möglich ist“.

Festplatz Festplatz Festplatz

Brunnenfest 2020: Mach mit! Sei dabei.

Brunnenfest

Die Stadt Hagenbach feiert im Jahr 2020 wieder das traditionelle Brunnenfest in Hagenbach, welches tausende Besucher aus der Region und der Ferne anlockt. Dank des tollen Engagements zahlreicher Vereine, freiwilliger Helfer und Gewerbetreibender ist unser Brunnenfest bekannt und sehr beliebt.

Seid auch Ihr ein Teil dieses Festes. Wir freuen uns noch über viele Vereine auch aus dem Umkreis, Helfer, Gruppierungen, Gastronomen und Unterstützer.

Wollt auch Ihr dabei sein? Dann meldet Euch unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.